Elser - Schulinformation: Prädikat wertvoll – jetzt als Schulvorstellung buchbar

Film von Oliver Hirschbiegel über den Hitler-Attentäter Georg Elser (1903-1945) im Cinema 2000, Dornbirn. Vorstellungen vom 19.5.-4.6.2015. Für Schüler ab 14 sehr zu empfehlen!

Georg Elser hätte die Geschichte verändern können. 13 Minuten haben ihm gefehlt, dann hätte die von ihm gebaute Bombe Adolf Hitler getötet. Doch es kam anders an diesem 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller. Denn Hitler verlässt den Ort des Attentats zu früh - und Elser scheitert. Vom Kripochef Arthur Nebe und SS-Karrierist Müller wird er in der Folge verhört, vermeintliche Hintermänner soll er nennen. Die Erinnerung an seine grosse Liebe
Elsa und sein Glaube gibt Elser die Kraft, auch im Angesicht des Todes Zivilcourage und Humanität zu bewahren... Vor dem Hintergrund historischer Begebenheiten erzählt Deutschlands Vorzeigeregisseur Oliver Hirschbiegel von einem aufrechten, mutigen Mann. Das packende Drama rekonstruiert soziale und politische Zusammenhänge der Zeit nach 1933, in der das nationalsozialistische Gedankengut ganz Deutschland vergiftete. Eine brisante, geschickt fiktionalisierte Geschichtsstunde.
Vorstellungen:
Di, 19.05.2015 19:30
Mi, 20.05.2015 19:30
Do, 21.05.2015 20:00
Fr, 22.05.2015 19:30
Sa, 23.05.2015 19:30
So, 24.05.2015 19:30
Mo, 25.05.2015 19:30
Mi, 27.05.2015 19:30
Fr, 29.05.2015 19:30
Sa, 30.05.2015 19:30
So, 31.05.2015 19:30
Mo, 01.06.2015 19:30
Di, 02.06.2015 19:30
Mi, 03.06.2015 19:30
Do, 04.06.2015 19:30

 

Informationen zu Georg Elser: Ein Faltblatt für den Unterricht von der Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg.

Georg Elser (1903-1945)

Das Faltblatt erinnert an Georg Elser und sein gescheitertes Attentat auf Adolf Hitler am 8. November 1939 im Münchener Bürgerbraukeller. In kompakter und leicht lesbarer Weise werden

  • der Lebensweg Elsers nachgezeichnet,
  • die Umstände des Attentats erläutert und auch
  • auf seine politischen Überzeugungen eingegangen, die ihn zu der entschlossenen Tat brachten.

- link

Empfehlung:

Zur Buchung einer Schulvorführung treten Sie bitte direkt mit einem Kino in Ihrer Nähe in Kontakt. Schulvorstellungen sind in allen Kinos möglich. Die Kinos, in denen „Elser“ regulär gezeigt wird, finden Sie hier.

Altersfreigabe: ab 14 Jahren als Diskussionsfilm mit historischem Hintergrund

Positivkennzeichnung: Ein durchwegs gutes Schauspielerensemble agiert in einem überaus detailreichen Setting und lässt die Zeit des Naziterrors wieder aufleben. Der Film birgt viel an Diskussionspotential, besonders das Thema Zivilcourage und ihre möglichen Auswirkungen auf das eigene Leben werden angesprochen. Er zeigt das gängige Mitläufertum in dieser Zeit auf, das Wegsehen und die Ignoranz, welche die schrecklichen Vorkommnisse überhaupt erst möglich machten, und die Propagandamaschinerie, dazu angetan Zweifel zu beseitigen. Doch der Film zeigt auch die andere Seite, die Widerstandskämpfer und die stillen Revolutionäre, wie Elser einer war, der schließlich im Alleingang beschließt, gegen dieses übermächtige System des Grauens anzutreten und mit seinem Scheitern zu einem tragischen Helden dieser Zeit wird. Man kann zudem Parallelen zu den immer noch stattfindenden menschenunwürdigen Praktiken der Wahrheitsfindung ziehen und darüber hinaus auch falsch verstandenes Märtyrertum in den Mittelpunkt einer Diskussion rücken.

Einführung zum Film von Regisseur Oliver Hirschbiegel: Als Impuls für die Vor- und Nachbereitung des Films im Unterricht steht Ihnen eine exklusive Einführung zum Film von Regisseur Oliver Hirschbiegel (https://www.youtube.com/watch?v=-z16xWrcS-o) sowie weitere Statements von ihm und den beiden Produzenten Oliver Schündler und Boris Ausserer zur Verfügung (https://www.youtube.com/watch?v=EyxHQ3xCnn4). Die Einführung von Oliver Hirschbiegel können Sie auch im Kino direkt vor dem Film laufen lassen. Bitte informieren Sie hierzu einfach das gebuchte Kino.

SCHULMATERIAL zu „Elser“ finden Sie unter http://www.thimfilm.at/elser.

 

Regie: Oliver Hirschbiegel  Kamera: Judith Kaufmann  DarstellerInnen: Christian Friedel, Katharina Schüttler, Burghart Klaußner, Johann von Bülow, David Zimmerschmied, uvm.  Produktion: Lucky Bird,  Verleih: Thimfilm,  Deutschland 2015,  110 Minuten.

Mit freundlichen Grüßen

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