Was hat das mit mir zu tun? Aktionstag Politische Bildung in Vorarlberg

Angebote für SchülerInnen zu Widerstand und Flucht im Nationalsozialismus.
25.04.2019  |  09:30  -  18:00   |  

Die Aktionstage Politische Bildung sind eine bundesweite Kampagne des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung und werden von Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule koordiniert.

Die Angebote in Österreich: - link

 

„Widerstand, Verfolgung und Desertion“ – Rundgang zur NS-Geschichte in Bregenz
Ort: Treffpunkt vor dem Vorarlberger Landestheater; Uhrzeit nach individueller Vereinbarung; Dauer: etwa 2 Stunden
Ein Angebot für Schulklassen ab der 8. Schulstufe.

Kosten: bis 15 SchülerInnen EUR 20,-, bis 30 SchülerInnen EUR 30,-

Ausgehend vom Widerstands- und Desertionsmahnmal am Sparkassenplatz in Bregenz werden an unterschiedlichen Orten die Themen Widerstand, Verfolgung und Desertion im Nationalsozialismus behandelt.

Die Stationen im Zentrum von Bregenz führen vom Widerstands- und Desertionsmahnmal ausgehend zu Orten, an welchen lokale Aspekte der Geschichte des Nationalsozialismus erkundet werden. Zentrale Inhalte sind die Verfolgung von Deserteuren und JüdInnen wie auch von Menschen, die Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime leisteten. Dabei stehen die Lebensgeschichten von Menschen im Mittelpunkt. Anhand von Gebäuden, Propagandaschriften, Fotos und Briefen erhalten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, die Geschichte der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Herrschaft und des Widerstands auf eine neue Art und Weise zu entdecken.

Informationen zum Rundgang: - link

Weitere Informationen und Anmeldungen:
Johannes Spies
Tel. 0664 / 306 11 10
johannes.spies@erinnern.at
Anmeldeschluss:  12. April 2019

 

An der Grenze. Flucht in die Schweiz 1938–1945
Hohenems ist im Jahr 1938 ein mögliches Tor in die Freiheit für jüdische Flüchtlinge. Viele versuchten hier den Gräueln des Nationalsozialismus zu entkommen und wagten zuerst legal, bald aber illegal die Flucht in die Schweiz. Ihren Spuren folgen wir bei einem Spaziergang vom Jüdischen Museum Hohenems zur und über die Schweizer Grenze. Audio-Interviews von damaligen Flüchtlingen begleiten uns auf dem Weg. Auch zu Wort kommen Fluchthelfer wie der St. Galler Polizeikommandant Paul Grüninger, der seine eigene Zukunft dadurch aufs Spiel setzte. Die Exkursion bietet mittels Audio-Interviews, Originalfotos und dramapädagogischen Elementen eine eindrückliche Erfahrung. Für aktuelle Diskussionen zum Thema Flucht bleibt Raum.

Zeit: 9:30 bis 12:00 Uhr oder 13:00 bis 15:30 Uhr

Auf Wunsch kann die Exkursion:
-    zeitlich angepasst werden
-    als Fahrradführung gebucht werden
-    durch den Film „Die Akte Grüninger“ ergänzt werden

Ort: Jüdisches Museum Hohenems, Schweizer Straße 5, 6845 Hohenems
Beitrag pro SchülerIn: EUR 2,50

Weitere Informationen und Anmeldungen:
Angelika Purin oder Judith Niederklopfer-Würtinger


Tel. 05576 73989-18 oder -14 


purin@jm-hohenems.at oder 
niederklopfer@jm-hohenems.at

Anmeldeschluss:  12. April 2019

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