BG/BRG Pichelmayergasse Holocaust Gedenktag 2010

Veranstaltung am 25. November 2010.

Holocaust Tag am 25. November 2010      

10.00-12.00: Überlebensgeschichte des Marko M. Feingold
(geboren 1913 in der heutigen Slowakei). 1939 verhaftet, in die KZs Auschwitz, Neuengamme, Dachau und Buchenwald deportiert und bis zum Kriegsende inhaftiert.

Heute ist er Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg, und mit seinen 97 Jahren noch fast täglich unterwegs, um von seinen sechs Jahren in verschiedenen Konzentrationslagern zu berichten. Stets ohne Hass und immer mit einer gesunden Portion Humor. Und gibt allen Zuhörern eines mit auf den Weg: "Es gibt nichts Besseres als die Demokratie."

Sein Buch: Wer einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh. Eine Überlebengeschichte. Picus Verlag, Wien 2000.

18.30: Eröffnung der Ausstellung „Gegen das Vergessen unbesungener Helden. Emilie und Oscar Schindler.“ durch Prof. Erika Rosenberg aus Buenos Aires. Ehrenschutz durch Frau Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner.

Erika Rosenberg, 1951 in Buenos Aires geboren, war enge Vertraute der Schindler-Witwe Emilie und konnte dadurch die Geschichte ihrer eigenen Familie aufarbeiten. „… als meine Mutter 1990 starb, war ich auf der Suche nach mir selbst, nach der Geschichte meiner Eltern als Einwanderer in Argentinien. …“

Ihre Bücher: Ich, Oskar Schindler. Die persönlichen Aufzeichnungen, Briefe und Dokumente. Herbig Verlag, München 2001.

Ich, Emilie Schindler. Erinnerungen einer Unbeugsamen. Herbig Verlag, München 2001.
Der Holocaust-Tag ist die Eröffnungsveranstaltung für die diesjährige Beschäftigung mit den Ereignissen in den dreissiger und vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts im Geschichtsunterricht. In verschiedenen Klassen der Unter- und Oberstufe wird in der Unterrichtsarbeit der nächsten Monate durch Ausstellungs- und/oder Theater- und/oder Filmbesuche, Internetrecherche-Arbeiten, Schülerreferate und vielem mehr auf die Reise nach Krakau und Auschwitz und dem Zusammentreffen mit Tausenden Jugendlichen aus aller  Welt beim „March of Remembrance and Hope“ hingearbeitet. Alles unter dem Motto des „NEVER AGAIN“!

Mag. Dr. Wendelin Hujber
Mag. Dr. Hemma Kurmanowytsch
Mag. Anton Lehner

 
Aussagen der SchülerInnen über den Vortrag am Vormittag und die Ausstellung am Abend:

… sehr interessant! – bin froh noch so einen Menschen lebend begegnet zu sein
… diese Geschichte ist unglaublich …, dass so etwas passiert ist, … dass Menschen so böse sein konnten …
… wir haben diesen Mann schon in Ausschwitz getroffen und hören sein Leben schon zum zweiten mal …
… ich finde das Thema schon (Zitat:) „durchgekaut“
… toll, dass wir hier in der Schule eine Ausstellung haben!!


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