Auf den Spuren jüdisch-ungarischer Zwangsarbeit in der Wiener Innenstadt

Rundgang mit Dr. Béla Rásky, Dr. Éva Kovács - Treffpunkt: Wien - Wiener Wiesenthal Institut/ Rabensteig 3 - Anmeldung: 02172/8806
05.06.2020  |  16:00  -  18:00   |  

Im Frühjahr 1944 hat Nazi-Deutschland Ungarn besetzt - das Todesurteil für die meisten ungarischen Jüdinnen und Juden. Viele kamen zur Zwangsarbeit nach Wien. Dr. Béla Rásky und Dr.in Éva Kovács führen durch die Wiener Innenstadt an Orte der ungarisch-jüdischen Zwangsarbeit.
Die Tour veranschaulicht, wie Wien - die Gemeindeverwaltung
ebenso wie die Bevölkerung - vom Einsatz ungarischjüdischer
ZwangsarbeiterInnen 1944/1945 materiellen Nutzen zog und
wie tief die Stadt in die Zwangsarbeit verstrickt war. Mehr als 80 dieser Orte wurden in den vergangenen Jahren identifiziert und eine digitale Landkarte (https://ungarische-zwangsarbeit-in-wien.at) macht die Spuren nun sichtbar.

Eine Veranstaltung der VHS-Burgenland.

Kombinat Media Gestalteer GmbH