Ausstellungseröffnung: "asozial" Ausgrenzung gestern und heute

Die Universität Wien und das Institut für Konfliktforschung laden zur Präsentation der Ausstellung.
14.10.2019  |  18:30  -  21:00   |  

Ort: Foyer im Juridicum der Universität Wien, Eingang: Heßgasse 2, 1010 Wien

Sie ist jetzt schon und noch bis 31. Oktober in der Aula zu sehen!

Eröffnungsworte: Dekan Prof. Oberhammer
Einführung: Dr.in Brigitte Halbmayr (IKF)
Impulsvortrag: Prof.in Ilse Reiter-Zatloukal

 

Die Ausstellung des Instituts für Konfliktforschung gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der Verfolgung von als „asozial“ stigmatisierten Mädchen und Frauen: Sie geht auf die Begrifflichkei-ten, die dominanten Zuschreibungen, die rechtlichen Grundlagen, die behördlichen Strukturen und auf die Bedingungen der Haft in Konzentrationslagern ein.
Zudem thematisiert die Ausstellung Kontinuitäten im Umgang mit vermeintlich „Anderen“. Es wird gezeigt, dass Tendenzen der Ausgrenzung, Stigmatisierung und Disziplinierung eine jahrhundertealte Geschichte haben, die in der Radikalisierung im Nationalsozialismus ihren Höhepunkt, nicht aber ihren Endpunkt fand.

Die Konzeption der Ausstellung erfolgte durch Helga Amesberger & Brigitte Halbmayr vom Institut für Konfliktforschung im Rahmen des Conflict – Peace – Democracy Clusters an der Rechtswissen-schaftlichen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz.

 

Institut für Konfliktforschung -link

"asozial" - Ausgrenzung gestern und heute. Eine Ausstellung am Juridicum Wien
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