Fortbildungsseminare PH Wien Wintersemester 2019/20 (Nur für LehrerInnen)

Restplätze für Fortbildungslehrveranstaltungen - Anmeldefrist 27. Jänner bis 9. Februar 2020
27.01.2020 09:00   -  09.02.2020 12:00   |  

Für zwei Lehrveranstaltungen von _erinnern.at_ an der PH Wien gibt es noch Restplätze - die online-Anmeldung ist zwischen 27. Jänner und 9. Februar 2020 möglich.
 

Fluchtpunkte - Bewegte Lebensgeschichten zwischen Europa und Nahost
Termin: 23.03.2020, 14:00 - 17:15
Pädagogische Hochschule Wien Grenzackerstraße 18 (Ettenreichgasse 45a)
Vortragender: Axel Schacht
Leitung: Martin Krist
 
Kurzbeschreibung:
Wie über den Nahostkonflikt unterrichten? Wie hängt das mit der Flucht- und Migrationsbewegung zusammen, und welche Rolle spielt der Antisemitismus? Wie können Lebensgeschichten zwischen Europa und Nahost pädagogisch genutzt werden? Dieses Unterrichtsmaterial von _erinnern.at_ stellt sieben exemplarische Lebensgeschichten mit Flucht- und Migrationserfahrungen vor. Dabei stehen die Verflechtungen der deutschen und österreichischen Geschichte mit der Geschichte des arabisch-jüdischen Nahen Ostens im Zentrum. Jeweils zwei Menschen und deren Biografien stehen im Zentrum der sechs Lernmodule. Geschichte wird dadurch aus einem individuellen Standpunkt zugänglich. Die zentralen Themenkomplexe sind: Flucht und Migration sowie Rassismus und Antisemitismus. Dies geschieht im Kontext des Nationalsozialismus und unter Berücksichtigung der Kontinuitäten und der Folgen europäischer (Nahost-)Politik.
 
Ziele:
- Einführung in das Konzept des verflechtungsgeschichtlichen Ansatzes
- Vorstellung des Materialsets und seiner Lernmodule und Biografien
- Kennenlernen des Materials durch Ausprobieren einzelner Methoden



Alles Lügen! Verschwörungstheorien und ihr antidemokratisches Potential
 
Termin: 21.02.2020, 14:00 - 17:30
Pädagogische Hochschule Wien Grenzackerstraße 18 (Ettenreichgasse 45a)
Vortragender: Peter Larndorfer
 
Kurzbeschreibung:
In den letzten Jahren haben Verschwörungstheorien als einfache Welterklärungsmodelle einen großen Bedeutungszuwachs gewonnen, nicht zuletzt wegen der Verbreitung in den sozialen Medien. Sie brechen komplexe Zusammenhänge und Sachverhalte auf einfache Gut-Böse-Schemen herunter, machen Widersprüche und Unklarheiten scheinbar verständlich und sind meist sehr schnell dabei, klare Schuldige für wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme auszumachen. Aufgrund dieser Eigenschaften sind Verschwörungstheorien seit jeher eng verknüpft mit antisemitischen, autoritären und antimodernen Denkmustern.
 
Doch wie soll man Verschwörungstheorien, die unter vielen Jugendlichen Verbreitung und Anhängerschaft finden, im Unterricht begegnen? Bestätigt nicht jeder Widerspruch die Richtigkeit einer solchen Theorie? Wie können Verschwörungstheorien zum Thema gemacht werden, ohne sie zu reproduzieren?

 

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