"Gegenwart der Vergangenheit": Gedenkveranstaltung zum Genozid an den Tutsi in Ruanda vor 25 Jahren

Eine Gedenkveranstaltung von Ancilla Umubyeyi in Kooperation mit der IKG Wien. Ort: Stadtkino im Künstlerhaus, Akademiestraße 13, 1010 Wien
28.04.2019  |  12:00  -  14:00   |  

Im Jahr 1994 ereignete sich in Ruanda im Zeitraum von April bis Juli ein Genozid an den Tutsi. Dabei kamen bis zu 1 Million Menschen in nur 100 Tagen ums Leben. Heuer jährt sich dieses Ereignis zum 25. Mal. Am 28. April werden Überlebende, Betroffene, doch auch Experten und Expertinnen unter dem Titel „Gegenwart der Vergangenheit“ des Genozids gedenken und die  Nachwirkungen des Massenmordens, wie Traumabewältigung und generationsübergreifende Auswirkungen diskutieren.Ein Viertel Jahrhundert danach ist der Genozid noch lange nicht aufgearbeitet. Auch zukünftige
Generationen werden mit den Folgen der Vergangenheit leben müssen.

 

Nicht allein der Vergangenheit, sondern vor allem der Gegenwart und Zukunft wegen ist es wichtig, nicht zuvergessen. Auch in Hinblick auf die Geschichte Österreichs muss auf die Ereignisse in Ruanda 1994 aufmerksam
gemacht werden. Die Parallelen sind – bei allen Unterschieden – unübersehbar.
Da wie dort lautet die Parole: Niemals vergessen! – Never Again!

Eine Veranstaltung von Ancilla Umubyeyi.

 

Programm


Am Podium:
Judence Kayitesi, Überlebende
Esther Mujawayo, Schriftstellerin und Überlebende
Doron Rabinovici, Schriftsteller und Historiker
Claudia Prutscher, Vizepräsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Wien
Peter Schwarz, Geschäftsführer des Psychosozialen Zentrums ESRA
I.E. Francois Xavier Ngarambe, Botschafter von Ruanda


Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung wird es ein Buffet und eine Filmvorführung des Stadtkinos im Künstlerhaus zu diesem Thema geben.

Attachments
Im Jahr 1994 ereignete sich in Ruanda im Zeitraum von April bis Juli ein Genozid an den Tutsi.
Im Jahr 1994 ereignete sich in Ruanda im Zeitraum von April bis Juli ein Genozid an den Tutsi.
Kombinat Media Gestalteer GmbH