BURGENLAND

Neuerscheinung: „Einfach weg. Romasiedlungen im Burgenland“ von Gerhard Baumgartner und Herbert Brettl

Das Buch über die Zerstörung der über 120 Romasiedlungen durch den Nationalsozialismus ist ab 21. September 2020 erhältlich.

Der erste gefallene Sowjetsoldat auf österreichischen Boden

Der erste gefallene Sowjetsoldat auf österreichischen Boden

Am 29. März 1945 überschritten die ersten Truppen der Roten Armee bei Klostermarienberg nördlich des Geschriebensteins die Grenze und leiteten die Befreiung ...

"Anschlussdenkmal" in Oberschützen soll zum Mahnmal werden

"Anschlussdenkmal" in Oberschützen soll zum Mahnmal werden

Das umstrittene "Anschlussdenkmal" in Oberschützen soll nun zu einem Mahnmal werden.

Josef Horvath - ein Roma als Widerstandskämpfer

Josef Horvath - ein Roma als Widerstandskämpfer

Eine Biografie aus: „Einfach weg! Verschwundene Romasiedlungen im Burgenland“ von Herbert Brettl und Gerhard Baumgartner

Wettbewerb für ein Denkmal in Jennersdorf

Wettbewerb für ein Denkmal in Jennersdorf

Der Verein PULVERTURM hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Denkmal für die 29 Anfang 1945 auf dem Gelände des ehemaligen Pulverturms ermordeten jüdischen ...

Die Vertreibung des Rabbiners Simon Goldberger und das Genisagrab

Die Vertreibung des Rabbiners Simon Goldberger und das Genisagrab

Sensationsfund am jüdischen Friedhof Kobersdorf: Mag. Johannes Reiss fand am Friedhof ein Genisagrab, ein Grab für Thorarollen, das einzig bekannte Genisagrab ...

Jüdische Grabsteinfragmente in Deutschkreutz  aufgefunden

Jüdische Grabsteinfragmente in Deutschkreutz aufgefunden

Beim Abriss eines Stadels im Burgenland wurden weit über 50 jüdische Grabsteinfragmente gefunden. Der Fund wurde dem jüdischen Museum in Eisenstadt übergeben.

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Alle Artikel Burgenland

Der erste gefallene Sowjetsoldat auf österreichischen Boden

Am 29. März 1945 überschritten die ersten Truppen der Roten Armee bei Klostermarienberg nördlich des Geschriebensteins die Grenze und leiteten die Befreiung Österreichs vom Faschismus ein. Unweit von Klostermarienberg, in einem Wald bei Mannersdorf an der Rabnitz unweit der ungarischen Grenze, befindet sich das Grab von Juri Grigorievitch Melnikov, der als erster Soldat der Roten Armee bei der Befreiung am 29. März 1945 den Tod fand. Seit Jahrzehnten kümmert sich die Familie Reiter um sein Grab. Nachdem das selbstgemachte Holzkreuz vermodert war, wurde ein kleines Betonkreuz aufgestellt. 2012 erfolgte die Errichtung eines Grabsteines. Noch sind viele Fragen offen: Wie fand der Soldat den Tod? Warum wurde im Wald und nicht in einem sowjetischen Grab auf einem Friedhof begraben?

NS-Herrschaft im Burgenland: Begleitband zur Ausstellung, 27. April - 4. November 2018, Landesmuseum Burgenland

Pia Bayer, Dieter Szorger (Hg.) Am Abend des 11. März 1938 – und damit früher als in allen anderen Bundesländern – begann im Burgenland eines der dunkelsten Kapitel seiner Geschichte: die Zeit der NS-Diktatur. 80 Jahre danach setzen sich das Landesmuseum Burgenland und das Österreichische Jüdische Museum in einer gemeinsamen Ausstellung und einem Begleitband mit den burgenländischen Aspekten dieses schicksalshaften Jahres auseinander.

Ungarisch-Jüdische Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Österreich 1944/45 - Arbeitseinsatz-Todesmärsche-Folgen

von Eleonore Lappin-Eppel erschienen im LIT Verlag, ISBN-978-3-643-50195-0 Preis: 39,90 €

NS-Regime, Kriegsende und russische Besatzungszeit im Südburgenland

„Die NS-Zeit begann mit dem „Umbruch“ und endete mit dem Zusammenbruch. Dazwischen lag ein Meer an Drangsal, Verfolgung, Willkür und Leid. Was hoffnungsvoll begonnen hatte, endete in einer Katastrophe, und wer sich am Beginn als stolzer Mitgestalter fühlen durfte, wünschte am Ende, nur Betroffener zu sein.“ Adi Lang Das Buch gibt einen lebendigen Einblick in die Jahre zwischen 1938 und 1955. Nicht nur die regionalen Strukturen des NS-Regimes, sondern auch das Kriegsende von 1945 und die russische Besatzungszeit werden einer differenzierten Betrachtung unterzogen.

„Sie werden leben!“

von Renate M. Schönfeldinger Das Schicksal eines jüdischen Zwangsarbeiters aus Ungarn und seine Rettung durch eine burgenländische Familie im Jahr 1945.

Über _erinnern.at_ im BURGENLAND

Willkommen im dezentralen Netzwerk Burgenland!

Das dezentrale Netzwerk Burgenland beabsichtigt Institutionen und Personen, die sich pädagogisch und wissenschaftlich mit dem Thema Nationalsozialismus und Holocaust befassen, zu vernetzen.

Zudem soll über bereits vorhandene Ressourcen informiert und Projekte bzw. Veranstaltungen (Vorträge, Diskussionen, Buchpräsentationen, Lesungen, Filme, Konzerte, Symposien, Ausstellungen, etc.) angekündigt werden.

Sollten sie Anmerkungen, Ergänzungen, Informationen oder Korrekturen bezüglich der Webseite haben, so werden diese gerne entgegengenommen.

Kontaktadresse:
Mag. Dr. Herbert Brettl
T +43 699 103 432 26

Email: herbert@brettl.at oder herbert.brettl@erinnern.at
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