BURGENLAND

Das Lager Lackenbach - Neuerscheinung von Herbert Brettl

Am 23. November 1940 wurde im burgenländischen Lackenbach das größte Roma-Zwangsarbeitslager im Deutschen Reich eingerichtet.

Gedenkzeichen für den „Roma-Retter“ György Gedeon Rohonczy

Gedenkzeichen für den „Roma-Retter“ György Gedeon Rohonczy

An der Hauptstraße vor der Bezirkshauptmannschaft in Oberpullendorf/ Felsőpulya wurde György Gedeon Rohonczy, dem „burgenländischen Schindler“, ein Gedenkzeichen gewidmet.

Kriegsende und Befreiung im Burgenland

Kriegsende und Befreiung im Burgenland

Spätestens im Winter 1944/45 war der burgenländischen Bevölkerung klar, dass der Krieg sie direkt betreffen würde. Entlang der Grenze begann der Bau des „Südostwalls“, um die sowjetische Armee aufzuhalten. Während der Arbeiten kam es zu schrecklichen Morden an die jüdischen Zwangsarbeiter:innen. Ende März 1945 überschritten die ersten Truppen der Roten Armee die Grenze und leiteten die Befreiung vom Faschismus ein. Aus den Befreiern wurden Besatzer, die sich jedoch auch um den Wiederaufbau des Landes kümmerten. Ein Beitrag von Herbert Brettl

Simon-Goldberger-Preise-2025 für Gedenkkultur vergeben

Simon-Goldberger-Preise-2025 für Gedenkkultur vergeben

Der Simon-Goldberger-Preis würdigt besondere Initiativen im Bereich Erinnerungskultur. In der Kategorie Gedenkinitiative erhielt ihn Johannes Reiss, langjähriger Direktor des Österreichischen Jüdischen Museums in Eisenstadt, für sein Lebenswerk. In der Kategorie Schule wurden die Musikschulen Oberpullendorf und Deutschkreutz für das Projekt „MUSIK.GEDENK.SCHULE – Musikalische Wege des Erinnerns“ ausgezeichnet.

Digitale Erinnerungslandschaft (DERLA) Burgenland

Digitale Erinnerungslandschaft (DERLA) Burgenland

Auf der gemeinsam von ERINNERN:AT, dem Centrum für Jüdische Studien und dem Zentrum für Informationsmodellierung (beide Karl-Franzens-Universität Graz) entwickelten Website www.erinnerungslandschaft.at ist seit Februar 2024 auch die Gedächtnislandschaft Burgenland online. Die Digitale Erinnerungslandschaft Burgenland dokumentiert die Erinnerungsorte und -zeichen an die Opfer und Orte des Terrors des Nationalsozialismus. Für die Vermittlungsarbeit in den Schulen werden eine Reihe von Unterrichtsmodulen angeboten, die teilweise dazu anregen Erinnerungszeichen aufzusuchen und teilweise im Klassenzimmer bearbeitet werden können.

Sichtbar Machen - Erinnerungslandschaft - Orte und Zeichen des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Burgenland

Sichtbar Machen - Erinnerungslandschaft - Orte und Zeichen des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Burgenland

Rund 250 Erinnerungszeichen zu Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus und zur Befreiung von der NS-Diktatur finden sich im Burgenland. Das Buch will die Vielfalt der Zeichen, Gedenktafeln, Grabstellen, Gedenksteine, Denkmäler, Kunstwerke etc. dokumentieren und die Schicksale der Opfer aufzeigen, um diese zu würdigen und die Erinnerung an sie wachzuhalten. Ebenso analysiert der Autor die Entwicklung der Erinnerungs- und Gedenkkultur im Burgenland und rekonstruiert deren vielfältigen gesellschaftlichen und politischen Wandel.

Roma-Gedenkstein in Grodnau

Roma-Gedenkstein in Grodnau

In Grodnau, heute ein Ortsteil der Gemeinde Mariasdorf (Bezirk Oberwart), lebten vor 1938 rund 180 Romnja und Roma, insgesamt 26 Roma-Familien.

TERMINE

Gedenkfeier zum Tag der Befreiung

Fr, 8. Mai 2026 17:30 -
Di, 8. Dezember 2026 18:30

Gedenkfeier zum Tag der Befreiung

Burgenland

Die Stadtgemeinde Pinkafeld, die Religionsgemeinschaften und der Museumsverein Pinkafeld laden herzlichst ein zur Gedenkfeier zum Tag der Befreiung am Platz der Erinnerung um gemeinsam innezuhalten und ein Zeichen für Frieden, Demokratie und Menschlichkeit zu setzen.

Hinter Stacheldraht im karibischen Exil

So, 17. Mai 2026 10:00 -
Mo, 26. Oktober 2026 16:00

Hinter Stacheldraht im karibischen Exil

Burgenland

Fotoausstellung von Fred Fischer (1905-1981) - ein Fotopionier auf der Flucht vor den Nazis. Wien- Berlin - Amsterdam-Curacao-Bonaire

Zeichnen gegen das Vergessen

Do, 25. Juni 2026 9:00 -
So, 26. Juli 2026 20:30

Zeichnen gegen das Vergessen

Burgenland

Ausstellung von Manfred Bockelmann - geöffnet jeweils von 18:30 bis 20:30 Uhr an Aufführungstagen der Schloss-Spiele Kobersdorf.

50 Jahre Volksgruppengesetz – Erreichtes und Status quo

Mi, 14. Oktober 2026
14:00 - 17:00

50 Jahre Volksgruppengesetz – Erreichtes und Status quo

Burgenland

Das österreichische Volksgruppengesetz vom 7. Juli 1976 wurde geschaffen, um die Rechte der in Österreich ansässigen autochthonen Volksgruppen zu regeln, ihren Bestand zu sichern und ihre Kultur zu fördern. 50 Jahre danach kann man diesbezüglich Bilanz ziehen und zudem stellt sich die Frage, ob es noch zeitgemäß ist und einer grundlegenden Modernisierung bedarf.


Alle Artikel Burgenland

"Einfach weg. Romasiedlungen im Burgenland" von Gerhard Baumgartner und Herbert Brettl

Das Buch „'Einfach weg!' – Verschwundene Romasiedlungen im Burgenland" behandelt ein weitgehend ausgeblendetes Kapitel burgenländischer Regionalgeschichte.

Vor 25 Jahren: Rohrbomben-Attentat von Oberwart

Bei dem rechtsextremen Terroranschlag starben 1995 vier Oberwarter Roma. Unter den Ermordeten waren auch zwei Enkelsöhne eines Mauthausen-Überlebenden.

Das Novemberpogrom im Burgenland

1938 wurde mit dem Novemberpogrom die Vertreibung und Enteignung der jüdischen Bevölkerung durch die Nationalsozialisten radikalisiert und systematisiert. Aus diesem Anlass möchten wir Geschichten der Verfolgung aus allen Bundesländern aufzeigen und in Erinnerung halten.

Neue Videointerviews auf der Videoplattform „Vertrieben. Juden und Jüdinnen aus dem Burgenland im Interview“ online.

Seit 2001 führt die Burgenländische Forschungsgesellschaft (BFG) lebensgeschichtliche Interviews mit vertriebenen Juden und Jüdinnen des Burgenlandes durch. Die Videoplattform der BFG präsentiert kurze Videoportraits der Interviewten. Anlässlich des Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus wurden zwei neue Videos online gestellt.

GEDENKEN AN DIE NOVEMBERPOGROME 1938

Aus Anlass des Gedenkens an die Novemberpogrome 1938 zeigen die Burgenländische Forschungsgesellschaft an dieser Stelle zwei kurze Interviews aus dem Jahr 2002, in denen sich aus dem Burgenland vertriebene Zeitzeugen an die Wochen zwischen März und November 1938 erinnern. http://www.forschungsgesellschaft.at/index.htm https://vimeo.com/189119562

Über ERINNERN:AT im BURGENLAND

Willkommen im Netzwerk Burgenland!

Das dezentrale Netzwerk Burgenland beabsichtigt Institutionen und Personen, die sich pädagogisch und wissenschaftlich mit dem Thema Nationalsozialismus und Holocaust befassen, zu vernetzen.

Zudem soll über bereits vorhandene Ressourcen informiert und Projekte bzw. Veranstaltungen (Vorträge, Diskussionen, Buchpräsentationen, Lesungen, Filme, Konzerte, Symposien, Ausstellungen, etc.) angekündigt werden.

Sollten sie Anmerkungen, Ergänzungen, Informationen oder Korrekturen bezüglich der Webseite haben, so werden diese gerne entgegengenommen.


Kontakt

Mag. Dr. Herbert Brettl
Mail: herbert@brettl.at
Tel.: +43 699 103 432 26
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