Gespräch mit der Holocaust-Überlebenden Marion Fischer

„Nicht lebensfroh - überlebensfroh!“ Gespräch am Podium und Diskussion mit der Zeitzeugin Marion Fischer. Eine Veranstaltung von _erinnern.at_ und der Pädagogischen Hochschule Tirol
  • Wann 18.10.2021 von 19:00 bis 20:30 (Europe/Vienna / UTC200)
  • Bundesland Tirol
  • Wo Pädagogische Hochschule Tirol / Großer Hörsaal, Pastorstraße 7, 6010 Innsbruck
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Einlass: Ab 18.45 Uhr

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr

Anmeldung und Rückfragen: institut.ife@ph-tirol.ac.at

 

„Es war schon damals kein Honiglecken, Flüchtling zu sein, wie auch heute nicht“, betont Marion Fischer, geboren im Burgenland, 1938 gezwungen zur Flucht, aufgewachsen in Lagern des faschistischen Italien und knapp der Deportation ins KZ Auschwitz entkommen.

 

Vier Jahre lang ist sie mit ihrer Familie in der Schweiz geduldet, dann wird sie nach Meran abgeschoben, ab 1951 ist Tirol ihre neue Heimat. 1988 verlässt Marion Fischer zeitweilig Innsbruck. Unbekannte hatten ihr kleines Geschäft in Innsbruck mit einem Judenstern beschmiert,sie am Telefon grob beschimpft.

Seit Jahren besucht Marion Fischer als Zeitzeugin Schulen in Tirol und Italien: „Es ist meine Pflicht, jungen Menschen meine Erfahrungen weiterzugeben und über mein Leben als jüdischer Flüchtling zu sprechen.“

 

Bitte tragen Sie beim Betreten der Veranstaltung eine FFP-2-Maske.

Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der 2G-Regel (geimpft, genesen) statt. Beim Eingang gibt es eine Registrierung.