Horst Schreiber: Solidarität und Ausschluss in Innsbruck 1938

Aufmärsche, Appelle und Eintopfsonntage riefen eine emotionale Hochstimmung hervor. Teil der NS-Erlebnisgemeinschaft zu sein, hieß auch, Mittellosen zu helfen. Das stärkte das Zusammengehörigkeitsgefühl, gerade weil die Mitarbeit an der „großen Sache“ auf rassistischer Ausgrenzung beruhte.
Erstellt am 2018-12-03T02:52:19+02:00, zuletzt geändert 2020-09-11T14:19:55+02:00