Horst Schreiber: Solidarität und Ausschluss in Innsbruck 1938

Aufmärsche, Appelle und Eintopfsonntage riefen eine emotionale Hochstimmung hervor. Teil der NS-Erlebnisgemeinschaft zu sein, hieß auch, Mittellosen zu helfen. Das stärkte das Zusammengehörigkeitsgefühl, gerade weil die Mitarbeit an der „großen Sache“ auf rassistischer Ausgrenzung beruhte.
Veröffentlicht am 03.12.2018, zuletzt geändert 26.06.2024