VORARLBERG
Neue Geschichts-Stele in Fußach: "Nie wieder ist jetzt"
Ein Text von Kurt Bereuter; erschienen in: NEUE Vorarlberger Tageszeitung, 08.11.2025.
Neuerscheinung: "'Wir stehen im Werden einer neuen Zeit.' Dornbirns Bürgermeister als Diener zweier Diktaturen."
Der Vorarlberger Historiker Dr. Severin Holzknecht legt in den Dornbirner Schriften (Band 53) eine Studie über die Bürgmeister Dornbirns im Austrofaschismus und Nationalsozialismus vor.
Kriegsende und Befreiung in Vorarlberg
Das Kriegsende in Vorarlberg war geprägt von Durchhalteparolen, Repression und Gewalt gegenüber der Zivilbevölkerung, Kriegsendverbrechen und dem Versuch, den Vormarsch französischer Truppen zu verlangsamen. Teile der Bevölkerung engagierten sich trotz großer Gefahr im Widerstand. Als Teil einer propagierten „Alpenfestung“ wurde das Gebiet Vorarlberg als Rückzugsort militärischer Einheiten genützt, was eine hohe Konzentration an Kampfverbänden zur Folge hatte. Ein Beitrag von Johannes Spies
Podcast: "Bestraft wegen 'Unzucht wider die Natur'. Die Verfolgung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung – vor, während und nach der NS-Zeit"
Eine Veranstaltung im Rahmen von "freitags um 5 – Landesgeschichte im Gespräch". Der Vortrag ist ab sofort zum Nachhören online verfügbar.
Geführter Rundgang in Dornbirn: "Gedenkstein VERMITTELT"
Ein neuer Rundgang im Stadtzentrum von Dornbirn vermittelt ausgewählte Aspekte der lokalen NS-Geschichte. Im Mittelpunkt stehen dabei bisher teilweise unbekannte Lebensgeschichten von Menschen, die Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft wurden. Ausgangspunkt ist der Dornbirner Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus – ein Denkmal, das vielfach völlig unbeachtet bleibt.
Selma Mitteldorf – die vergessene „Oberfürsorgerin“ von Vorarlberg
Erschienen in: Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 39 (2024), Nr. 4, S. 46–48.
TERMINE
So, 31. August 2025 11:00 -
Mi, 27. Januar 2027 17:00
Ausstellungen: "Im Schatten des Krieges. Alltag im Rheintal" und "Rettende Schweiz? Flucht im Rheintal"
Vorarlberg
Unter dem Titel "Gemeinsam erinnern im Rheintal 1938–1945" kooperieren das Museum Prestegg in Altstätten, das Jüdische Museum Hohenems und das Liechtensteinische LandesMuseum in Vaduz. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden drei Ausstellungen präsentiert, die mit unterschiedlichen Perspektiven auf die Entwicklungen zwischen 1938 und 1945 blicken und eine grenzüberschreitende Erinnerungskultur entstehen lässt.
Mi, 18. Februar 2026
17:30 - 19:00
Ausstellungseröffnung "darüber sprechen"
Vorarlberg
Im Sommersemester 2026 wird die Wanderausstellung "darüber sprechen" an zahlreichen Schulen Vorarlbergs gezeigt und in die Arbeit mit SchülerInnen eingebunden. Den Startpunkt setzt das Bundesgymnasium Blumenstraße in Bregenz mit einer Eröffnungsveranstaltung.
Mi, 4. März 2026
14:00 - 17:15
PH Seminar: "Ukrainische und polnische ZwangsarbeiterInnen in Vorarlberg"
Vorarlberg
Dieses PH Seminar geht der Frage nach, wie über Zwangsarbeit im Nationalsozialismus unterrichtet werden kann. Es werden Informationen zur regionalen Zwangsarbeit und Ansätze zur konkreten Umsetzung im Unterricht vermittelt.
Do, 12. März 2026
19:00 - 21:00
Vortrag und Gespräch: "Jehovas ZeugInnen während des Nationalsozialismus"
Vorarlberg
Vorträge und Diskussion mit Dr. Gerti Malle und Dr. Harald Walser; Moderation: Johannes Spies MSc.
Mo, 16. März 2026
19:30 - 21:00
Vortrag und Gespräch: "Ich konnte nicht anders." Stefan Spannring (1907–1997) und der Widerstand im Innermontafon
Vorarlberg
Dr. Michael Kasper, Direktor des vorarlberg museums, hält aus Anlass der Jahreshauptversammlung der Johann-August-Malin-Gesellschaft einen Vortrag über den Widerstand um den in Innermontafon aktiven Stefan Spannring.
Do, 23. April 2026
19:30 - 21:00
Buchpräsentation und Gespräch: Veronika Schuchter – "Ernst Toller. Revolutionär, Schriftsteller, Antifaschist."
Vorarlberg
Vorstellung der ersten umfangreichen deutschsprachigen Biografie über den Dramatiker Ernst Toller.
Alle Artikel Vorarlberg
Zu Antisemitismus und Neuem von ganz rechts
Immer mehr muslimische Jugendliche in Deutschland denken antisemitisch und in Österreich wird der Präsident der IKG medial attackiert. Als Folge des demonstrativen Jubels von türkischen Immigranten kommt es zu rassistischen und antisemitischen Postings in Vorarlberg.
Regionale Quellen für den Geschichtsunterricht am Beispiel Vorarlberg
Exemplarisch ausgewählte Bild- und Textdokumente zu Nationalsozialismus und Holocaust - aufbereitet für einen quellenorientierten Geschichtsunterricht.
Netzwerk Vorarlberg
Das "dezentrale Netzwerk" Vorarlberg versucht am Thema Nationalsozialismus, Holocaust, Verfolgung, Vertreibung und Widerstand arbeitende Einzelpersonen, Projektgruppen und Institutionen mit Schulen, LehrerInnen und einer interessierten Öffentlichkeit in Verbindung zu bringen. Das wesentliche Ziel besteht in einer Vernetzung von bereits vorhanden Ressourcen und Informationen und in der Konzeption von neuen Projekten und Veranstaltungen.
Über ERINNERN:AT in VORARLBERG
Willkommen im ERINNERN:AT Netzwerk Vorarlberg!
Das ERINNERN:AT-Netzwerk Vorarlberg dient dem Gedanken- und Projektaustausch von Personen und Organisationen, die sich mit der Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust als auch deren Gegenwartsbezügen beschäftigen. Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt wird dabei auf die Geschichte Vorarlbergs im Nationalsozialismus und deren Kontinuitäten nach 1945 gelegt.
Das Netzwerk leistet Unterstützung bei der Durchführung von Unterrichtsprojekten, bietet Beratung von PädagogInnen, organisiert Fortbildungsangebote und veranstaltet Vorträge und Workshops. Durch das Zusammenführen der Bereiche Schule, Wissenschaft, Kultur und Erwachsenenbildung entsteht im Netzwerk eine Schnittmenge, welche die lokale Vernetzung von Wissen, Ressourcen und Personen ermöglicht.
Ständige PartnerInnen sind die Pädagogische Hochschule Vorarlberg, das Jüdische Museum Hohenems, die Johann-August-Malin-Gesellschaft und diverse KulturveranstalterInnen wie das Theater am Saumarkt in Feldkirch oder das Metro-Kino in Bregenz.
Kontakt
Johannes Spies, MSc, BEd, Dipl.-Päd.
Mail: johannes.spies@oead.at
Tel. +43 (0)664 / 306 11 10

