Online-Vorträge: Fluchtrouten 1938–1945

Zwei Vorträge zum Thema Flucht vor dem Nationalsozialismus mit anschließender Diskussion.
  • Wann 02.03.2021 von 19:00 bis 21:00 (Europe/Vienna / UTC100)
  • Bundesland Vorarlberg
  • Wo ONLINE über Microsoft Teams
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In den Jahren nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten werden unzählige Menschen gezwungen, vor Verfolgung zu fliehen. Welche Fluchtrouten wählen sie an den Vorarlberger Grenzen und welche Voraussetzungen finden sie in der Schweiz vor? Ausgewählte Fluchtgeschichten über das Gebirge und am Rhein dokumentieren die verzweifelten Versuche, das Leben zu retten.

Es referieren Dr. Michael Kasper (Leiter Montafoner Museen) und Mag.a Judith Niederklopfer Würtinger (Jüdisches Museum Hohenems.) Im Anschluss an die Vorträge gibt es die Möglichkeit, im Rahmen einer Diskussion Fragen zu stellen.

Anmeldung und weitere Informationen unter: bildung.vorarlberg@oegb.at

Achtung: Die Veranstaltung wird online auf Microsoft Teams abgehalten.

Literatur zum Thema:

Edith Hessenberger (Hrsg.), Grenzüberschreitungen. Von Schmugglern, Schleppern, Flüchtlingen. Aspekte einer Grenze am Beispiel Montafon-Prättigau (Sonderband zur Montafoner Schriftenreihe 5), Schruns 2008.

Gernot Egger, Ins Freie? Die vorarlbergisch-schweizerische Grenze, in: Johann-August-Malin-Gesellschaft (Hrsg.), Von Herren und Menschen. Verfolgung und Widerstand in Vorarlberg 1933–1945 (Beiträge zu Geschichte und Gesellschaft Vorarlbergs 5), Bregenz 1985. (online)

Eine Veranstaltung des VÖGB Vorarlberg in Zusammenarbeit mit _erinnern.at_, Johann-August-Malin-Gesellschaft, Renner Institut Vorarlberg, Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie und dem Jüdischen Museum Hohenems.