Ausstellung: „Ende der Zeitzeugenschaft?"

Am 26. Jänner 2023 eröffnete die Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ im Haus der Geschichte Österreich. Sie thematisiert die Bedeutung und Entwicklung von ZeitzeugInnenschaft in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das OeAD-Programm _erinnern.at_ entwickelt pädagogische Materialien zur Ausstellung, die online zur Verfügung stehen.
  • Ausstellung: „Ende der Zeitzeugenschaft?"
  • 2023-01-26T18:30:00+01:00
  • 2023-09-03T20:00:00+02:00
  • Am 26. Jänner 2023 eröffnete die Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ im Haus der Geschichte Österreich. Sie thematisiert die Bedeutung und Entwicklung von ZeitzeugInnenschaft in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das OeAD-Programm _erinnern.at_ entwickelt pädagogische Materialien zur Ausstellung, die online zur Verfügung stehen.
  • Wann 26.01.2023 18:30 bis 03.09.2023 20:00 (Europe/Vienna / UTC100)
  • Bundesland Wien
  • Wo Haus der Geschichte Österreich, Heldenplatz
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Die Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“, die ab dem 27. Januar 2023 im Haus der Geschichte Österreich am Alma Rosé-Plateau zu sehen ist, erkundet die komplexe Beziehung zwischen ZeitzeugInnen und InterviewerInnen. Sie hinterfragt die „Gemachtheit“ der ZeitzeugInneninterviews und deutet verschiedene Formen erzählter Erinnerung und ihre gesellschaftliche Rolle seit 1945 vor dem Hintergrund der aktuellen Veränderungen nicht nur neu, sondern thematisiert auch Ansätze zu einem zukünftigen, reflektierten Umgang mit Zeugnissen.

Materialien für den Schulunterricht

Das hdgö hat in Zusammenarbeit mit der PH Tirol und erinnern.at Unterrichtsmaterialien begleitend zur Ausstellung erstellt. Sie behandelt das Thema „Zeitzeugenschaft“ und Fragen rund um einen höchst aktuellen, wesentlichen Wendepunkt: Bald wird es keine lebenden Zeitzeug*innen der NS-Verbrechen mehr geben. Was bleibt, sind ihre überlieferten Erinnerungen.

Die Einheit nimmt zwei Erzählungen von Holocaust-Überlebenden in den Blick. In Video-Interviews sprechen sie darüber, wie sie die NS-Zeit im Versteck und durch Flucht überleben konnten. Die Schüler*innen lernen die Menschen genauer kennen und gehen der Frage nach, wie ein verantwortungsvoller gesellschaftlicher Umgang mit dem Vermächtnis der Überlebenden aussehen kann. In zwei unterschiedlichen Schwerpunkten machen sie sich ein Bild vom Entstehungshintergrund der Erzählungen und vom Wandel ihrer Funktion seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Anhand der Arbeitsimpulse üben die Schüler*innen methodische Kompetenzen, die für die Beschäftigung mit Geschichte im Allgemeinen und mit Video-Interviews im Besonderen wichtig sind.

Zu den Unterrichtsmaterialien

 

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„Ende der Zeitzeugenschaft?“ ist eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in Kooperation mit dem Haus der Geschichte Österreich und dem OeAD-Programm _erinnern.at_. Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert.