Podiumsdiskussion: Bildung gegen Antisemitismus und Rassismus: Zwei Themen, eine Perspektive?

Diskussion über das umstrittene Verhältnis von Antisemitismus und Rassismus sowie die damit verbundenen pädagogischen und politischen Herausforderungen - Anmeldung bis 24. April
Wann

02.05.2023 von 15:30 bis 17:00 (Europe/Vienna / UTC200)

Bundesland

Wien

Wo

PH Wien | Festsaal Haus 4 | Grenzackerstraße 18 |1100 Wien

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Antisemitismus und Rassismus haben entscheidende Gemeinsamkeiten: Sie sind menschenfeindliche Ideologien, die der Demokratie entgegenstehen, aber in unserer Gesellschaft verwurzelt sind. Die Schule ist gefordert, zur kritischen Auseinandersetzung mit Ideologien der Ungleichwertigkeit zu befähigen und deren Überwindung anzustreben (Grundsatzerlass Politische Bildung).


Trotz aller Schnittmengen sorgt das Verhältnis von Antisemitismus und Rassismus regelmäßig für Diskussionen und Konflikte in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Politik sowie Aktivismus. Allzu häufig stehen verschiedenste Differenzen einer gemeinsamen Perspektive auf Antisemitismus und Rassismus im Weg. Beide Ideologien werden zulasten Betroffener auch gegeneinander ausgespielt.


Was spricht dagegen, Antisemitismus als eine Form von Rassismus zu verstehen?
Können Antisemitismusvorwürfe rassistisch sein und kann Rassismuskritik Antisemitismus reproduzieren?
Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang der israelisch-palästinensische Konflikt?
Welche pädagogischen und politischen Ansätze verlangt Bildung gegen Rassismus und Antisemitismus?

Es diskutieren:

  • Karoline Edtstadler, Bundesministerin für EU und Verfassung
  • Désirée Sandanasamy, ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit
  •  Romina Wiegemann, Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment, Berlin

Moderation: Stefan Schmid-Heher, Zentrum für Politische Bildung

Anmeldung bitte bis 24. April 2023 unter diesem Link