Ausstellung: "darüber sprechen". Nationalsozialismus und Holocaust: Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen.

Die Wanderausstellung beruht auf Erfahrungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Sie kann von Schulen angefordert werden. Für Lehrende gibt es dazu eine Handreichung.

14 Menschen sprechen in dieser Ausstellung darüber, was sie während der Nazi-Zeit erlebten. Wie Schulfreunde und Freundinnen mit ihnen umgingen, wie die Nachbarn zu Feinden wurden, der Staat zum Mörder. Wie sie überleben konnten und wie es ihren Familien erging. Zitate aus diesen Erinnerungen und historisches Bildmaterial führen zu kurzen Videosequenzen, die mit Smartphone, Tablet oder Computer über QR-Link oder den Internet-Link aufgerufen werden können. Die Erinnerungen werden auf der Rückseite jeder Tafel in jeweils verschiedene Zusammenhänge gestellt: Hier sprechen Fachleute, sie erläutern oder regen an, von einer bestimmten Perspektive aus nachzudenken.

Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und wird über die Netzwerke von _erinnern.at_ in den Bundesländern an Schulen vermittelt. Akutell: Ab dem Wintersemester 2020/21 ist die Ausstellung in Wien und in Vorarlberg verfügbar.

Kontakt: Katharina Müller - office@erinnern.at

Zum Ausstellungsmaterial:

Es gibt keine vorgegebene Aufbau-Ordnung, sondern die einzelnen Tafeln sind als Interventionen in den öffentlichen Raum Schule gedacht: Menschen aus der Vergangenheit sprechen zu den Schülerinnen und Schülern über ihre schreckliche Erfahrungen während der NS-Zeit und die Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, sich zur gegenwärtigen Relevanz der angesprochenen Themen zu positionieren und darüber zu sprechen.

Alle Ausstellungstafeln als PDF: - download

Aufbauanleitung: - download

Handreichung zur Ausstellung mit didaktischen Anregungen: - download

Bilddokumentation: - download

Zitate: - download

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Informationsblatt: - download

Organisatorische Informationen für Schulen: - download

 

 
 

Zu den Interviews

 

Ilse Aschner (1918 – 2012) kann ihre Eltern nicht retten
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Amnon Berthold Klein (*1928) hat plötzlich "die Pest"
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Oskar Schiller (1918 – 2005) kann nicht vergessen
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Franz Rosenbach (1927 – 2012) findet niemand mehr
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Jehudith Hübner (*1921) trauert um ihre Schwester
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George Kovacs (1926 – 2007) wird von Nachbarn ausgeraubt
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Sophie Haber (1922 – 2012) wird gerettet
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Sophie Haber (1922 – 2012) wehrt sich
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Josef Harry Linser (*1928) überlebt
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Gideon Eckhaus (1923 – 2020) ist zornig
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Elisabeth Jäger (1924 – 2012) erinnert sich an ihren Bruder
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Dorli Neale (1923 – 2016) fährt ins Unbekannte
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David Weiss (*1927) ist fromm und patriotisch
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Batya Netzer (1921 – 2010) denkt an die Zukunft
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Richard Schoen (1914 – 2013) erzählt vom Verlust
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Die Interview-Ausschnitte stammen aus zwei Projekten von _erinnern.at_: „Das Vermächtnis: Verfolgung, Vertreibung und Widerstand im Nationalsozialismus." - link und „Neue Heimat Israel". - link

Konzept und Inhalt: Werner Bundschuh, Werner Dreier, Maria Ecker
Korrektorat: Anna Stiftinger
Videos: Wolfgang Reutz, Christoph Schwemberger

Gestaltung: sägenvier, Designkommunikation, Dornbirn (Sigi Ramoser, Lena Seeberger) - link