Szenische Lesung für Schulklassen: Kindheit und Jugend untern Hakenkreuz
- https://www.erinnern.at/termine/alle-termine/szenische-lesung-kindheit-und-jugend-untern-hakenkreuz
- Szenische Lesung für Schulklassen: Kindheit und Jugend untern Hakenkreuz
- 2025-07-01T08:00:00+02:00
- 2025-07-01T09:40:00+02:00
- Faszination und Zwang / Verschickung und Tod
01.07.2025 von 08:00 bis 09:40 (Europe/Vienna / UTC200)
Salzburg, Österreich
HLW Neumarkt, Siedlungsstrasse 11, 5202 Neumarkt am Wallersee
- Eine szenische Lesung von und mit Andrea NITSCHE und Andreas KOSEK
Erstellt in Zusammenarbeit mit dem Zeitgeschichte Museum Ebensee
Für Schulen (aber auch Abendvorstellungen) jederzeit für das Schuljahres 25/26 buchbar. - Ab der 8. Schulstufe
- Dauer: 70 Minuten
- Preis: EUR 500,-- / Doppelvorstellung 850,-- (pauschal und ohne USt.)
Schulen in Oberösterreich können ihrerseits Förderungen bei der Landesregierung beantragen - Schule macht Kultur
Ähnliche Unterstützungen gibt es wahrscheinlich auch in allen anderen Bundesländern. - Weiteres Infomaterial und Buchung: teatro.caprile@aon.at
- Aktuell gebucht:
1 Juli - HLW Neumarkt am Wallersee - Rückmeldungen
- Frühere Vorstellungen
Das Ziel der Lesung ist, junge Menschen über Mechanismen der Propaganda und die Gräuel der NS-Zeit aufzuklären und Verharmlosungen entgegen zu arbeiten. Auf Grund des erstarkenden Antisemitismus weltweit und leider auch in Europa — allen Gedenktagen, Denkmälern etc. zum Trotz – ist es den Veranstaltern ein besonderes Anliegen, nicht zu verstummen. Als nachkommende Generation sehen sie es als Pflicht, die Erinnerungsarbeit der leider immer weniger werdenden ZeitzeugInnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, weiterzuführen.
Die szenische Lesung behandelt die Themata Antisemitismus und Nationalsozialismus mit besonderer Berücksichtigung der Jugend vor und im Dritten Reich. Sowohl die Verfolgten, als auch die Verführten kommen durch zeitgeschichtliche Dokumente, vor allem persönliche Erlebnisberichte, zu Wort. Wie erging es jungen Menschen, die mit dem Regime aufwuchsen, wie standen sie dazu und was berichten jene, die unter dem Regime gelitten haben, ins KZ kamen oder flüchten mussten. Mit welchen Mitteln der Propaganda - vom Märchen bis zum Groschenroman - wurde die Jugend zur Opferbereitschaft für die deutsche Volksgemeinschaft und den Führer erzogen.
Über die Erinnerungsarbeit hinaus wird außerdem die damalige Zeit in einen heutigen, aktuellen Kontext gesetzt – beispielsweise in Bezug auf die rassistische und rechtsextreme Propaganda in den sozialen Medien.
