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Projekt "OT" - Lichtskulpturen erinnern an zerstörte Synagogen

Das Projekt "OT" des Jüdischen Museum Wien in Kooperation mit der TU Wien und der Klasse für Transmediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst möchte an die von den Nationalsozialisten zerstörte Synagogen erinnern. Das Projekt wurde im Juli 2018 präsentiert, ab November sollen 25 "Sternstelen" in Wien aufgestellt werden.

Ausstellung: Die Stadt ohne

Eine Ausstellung zum Republiksjubiläum im Film Archiv Austria. Die Ausstellung DIE STADT OHNE begleitet die Veröffentlichung der neu restaurierten Version des Stummfilms DIE STADT OHNE JUDEN (1924), der heute weltweit als erstes filmkünstlerisches Statement gegen den Antisemitismus gilt. Dabei wird dieses einzigartige Zeitdokument nicht nur in der Geschichte der Ersten Republik verortet, sondern auch in der gesellschaftlichen Wirklichkeit der Gegenwart.

Ausstellung: Letzte Orte vor der Deportation

Verlängerung der Ausstellung bis 10. November 2017. _erinnern.at_ übernimmt die Ausstellungspädagogik und bietet kostenlose Ausstellungsrundgänge für Schulklassen an. Eine Ausstellung in der Krypta des Heldendenkmals, Äußeres Burgtor-Heldenplatz, Wien.

„Memory Gaps“ – Erinnerungslücken als Kunstprojekt

Kunst-Aktion der Malerin Konstanze Sailer gedenkt NS-Opfern mit Ausstellungen in Wiener Straßen, die es geben sollte. Jänner 2016: Erinnerung an Marianne Golz (* 30. Januar 1895 in Wien-Hernals; † 8. Oktober 1943 im Gestapo-Gefängnis in Prag). Sie war Sängerin und Ensemblemitglied des Wiener Raimund-Theaters sowie des Salzburger Stadttheaters

Erich Lessing/ Michael Gehler: Von der Befreiung zur Freiheit Österreich nach 1945.

2015 jährt sich zum 70. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges und Österreich kann den 60. Geburtstag seines Staatsvertragsfeiern. Dies nimmt der weltberühmte jüdische Fotograf und gebürtige Wiener Erich Lessing zum Anlass, seine besten Schwarz-Weiß-Fotografien aus der Zeit von 1945 bis 1961 zu einem eindrucksvollen Bildband zu arrangieren. 1939 vor den Nationalsozialisten geflüchtet und nach dem Krieg in seine Heimat zurückgekehrt, hat er in diesen bewegten ersten Jahren der Zweiten Republik die Mächtigen der Welt und ihre Entscheidungen, aber auch den Alltag, die Umbrüche und das Leben im Kleinen in bestechenden Bildern in Szene gesetzt. Ein persönliches Interview mit Lessing, einen zeitgeschichtlichen Essay und die gehaltvollen Bildbeschreibungen dazu liefert der renommierte Historiker Michael Gehler.