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Webinar-Bericht: Bildungsarbeit zu Auschwitz und Antisemitismusprävention durch Bildung

Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag luden _erinnern.at_ und das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) am 27.01.2021 zu einem Webinar. In mehreren Impulsvorträgen stellte die Online-Veranstaltung verschiedene Anknüpfungspunkte und Wege vor, das Thema Auschwitz in der Bildungsarbeit zu behandeln und schließlich auch Antisemitismusprävention durch Bildung zu realisieren.

Webinar zum Internationalen Holocaust-Gedenktag - 27.01.2021

Am 27. Januar 1945 wurde das KZ Auschwitz befreit. Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag laden _erinnern.at_ und das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) zu einem Webinar über das Arbeits- und Vernichtungslager Auschwitz. Der zweite Teil des Webinars widmet sich der Prävention von Antisemitismus durch Bildung.

Richard Wadani verstorben

„Als ich von zuhause wegging, hat mir die Mutter ein weißes Tuch mitgegeben. ‚Du wirst es brauchen‘, hat sie gesagt. Ich habe es immer bei mir gehabt.“ Deserteur und Zeitzeuge Richard Wadani ist in der Nacht zum 19. April 2020 in Wien verstorben.

Prävention von Antisemitismus durch Bildung – neue Initiative von _erinnern.at_

Die antisemitismuskritische Bildungsarbeit war ein Schwerpunkt der Arbeit von _erinnern.at_ im Jahr 2020, insbesondere die sekundäre Prävention. Projektierte Ergebnisse sind Empfehlungen, Lernmaterialien und Hilfestellungen für den Unterricht, welche möglichst gut den Bedürfnissen der Lehrpersonen und der Schulen entsprechen sollen. _erinnern.at_ lädt daher PädagogInnen zu Rückmeldungen ein. Uns interessieren Beschreibungen aktueller Fälle von antisemitischen Äußerungen und Vorfällen – und auch ihre pädagogischen Antworten darauf bzw. welche didaktischen Angebote Ihnen für diese Herausforderung fehlten.

Zeitzeuge Paul Grünberg ist im 95. Lebensjahr in Wien verstorben

„Wir waren im Keller … und haben unten gewartet, was da sein wird. Da haben wir beim Fenster rausgeschaut, in der Früh, da haben wir bei der nächsten … vielleicht 200 Meter … Brücke gesehen, dass die Russen darüber gehen – die rote Fahne! Also das war eine Geburt, da sind wir rausgegangen und jetzt waren wir natürlich die bejubelten und die Helden.“ Paul Grünberg über seine Befreiung.