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Zwangsarbeit in Kärnten – zwei Kärntnerinnen als Opfer

In Kärnten/Koroška arbeiteten zwischen 1938 und 1945 mindestens 60.000 ZwangsarbeiterInnen in unterschiedlichen Bereichen. Eng mit der Zwangsarbeit in Kärnten/Koroška verwoben ist die Ermordung von Stefanie Ranner und Maria Peskoller. Im Folgenden sollen die beiden Frauen vorgestellt und erinnert werden.

Zeitzeugengespräch mit Erich Finsches in der HTL Lastenstraße

40 Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Klassen der HTL Lastenstraße hörten am 24. Jänner 2020 die Schilderungen von Erich Finsches, einem jüdischen Überlebenden des Holocausts. Dieser war am Sonntag 26. Jänner auch Ehrengast und Redner bei der Matinee zum internationalen Holocaust-Gedenktag der Stadt Klagenfurt war .

David Glesinger: Villach - Tel Aviv

David (Eduard) Glesinger wurde im November 1937 in Villach als Sohn des jüdischen Rechtsanwaltes Marcell Glesinger geboren. Unmittelbar nach dem „Anschluss" Österreichs an Hitlerdeutschland wurde Davids Vater am 12. März 1938 mit einem Berufsverbot belegt. Noch vor dem Novemberpogrom 1938 übersiedelte die vierköpfige Familie nach Wien, um von dort aus ihre weitere Flucht zu organisieren. ... Kamera, Interview: Angelika Berchtold-Koroschitz Mitarbeit: Werner Koroschitz

Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus im Oberen Drautal

Am Sonntag, den 28. Oktober 2012, eröffnete der Kulturverein kuland in der Nähe des Bahnhofs in Greifenburg die vom Bildhauer Hans-Peter Profunser geschaffene Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus im Oberen Drautal. Damit ist erstmals seit 1945 ein würdiger Ort der Erinnerung an 39 Todesopfer nationalsozialistischer Verfolgung im Oberen Drautal entstanden. http://nsopfer.kuland.org/

"Die Freisler-Prozesse in Kärnten"

Der Klagenfurter Verleger Wilhelm Baum veröffentlichte kürzlich die Publikation "Die Freisler-Prozesse in Kärnten. Zeugnisse des Widerstands gegen das NS-Regime in Kärnten", eine Analyse mittels bisher unbearbeiteten Aktenmaterials.

Neuerscheinung Widerstandsbriefe

"Auf Wiedersehen über den Sternen!" "Na svidenje nad zvezdami!" - Briefe aus Widerstand und Verfolgung unter dem NS-Regime in Kärnten. Unter diesem Titel erscheint dieser Tage eine Publikation im Kitab Verlag mit Beiträgen von Wilhelm Baum, Hans Haider, Vinzenz Jobst und Gerti Malle.

Nadja Danglmaier

Hier finden Sie die Rede von Nadja Danglmaier, gehalten anläßlich der jährlichen Gedenkfeier beim Denkmal der Namen in Villach, Oktober 2009.

Hans Haider

Hier finden Sie die Rede von Hans Haider gehalten am 11.11.2009 in Villach im Rahmen der Gedenkfeier an den Novemberpogrom 1938.

Jüdische SchülerInnen der HAK Klagenfurt

Im Frühling 2008 recherchierte eine Klasse der HAK International Klagenfurt, ob es in ihrer Schule vor 1938 jüdische SchülerInnen gab und wie deren Lebensgeschichte verlief. Dazu wurde das Schularchiv durchforstet, das Meldeamt miteinbezogen, Experten zu Rate gezogen und Exkursionen durchgeführt.

Wanderausstellung "No Child´s Play"

Die Wanderausstellung "No Child´s Play" aus Israel ist im Wintersemester 2009/10 in Kärntner Schulen unterwegs. Im Oktober gastierte sie in der HAK International Klagenfurt, wo sich SchülerInnen intensiv mit der Vorbereitung dieser auseinandersetzten. Zu ihrer Eröffnung im Villacher Peraugymnasium, sprach Hans Haider über die Ermordung von Kärntner Kindern im Nationalsozialismus.

Lesung von SchülerInnen beim Denkmal der Namen in Villach

Anlässlich der Gedenkfeier am 25. Oktober 2007 beim Denkmal der Namen in Villach gestalteten SchülerInnen eine Lesung über den Leidensweg der jüdischen Familie Linker aus Klagenfurt. Diese versuchte mittels des Kladovo-Transportes, der tragische Berühmtheit erlangt hat, nach Palästina zu entkommen.

Zeitzeugengespräch mit ehemaligem Häftling des Konzentrationslagers Klagenfurt-Lendorf

KZ-Gedenken an ehemaliger SS-Kaserne Nach langen Jahren des Ignorierens dieses Teiles der nationalsozialistischen Vergangenheit von Klagenfurt, wurde am 17. Oktober eine Gedenktafel für die NS-Opfer von Verteidigungsminister Norbert Darabos am Eingang der Khevenhüllerkaserne in Klagenfurt-Lendorf/ Celovec-Dhovše enthüllt. Zu diesem Anlass war der einzige noch lebende Überlebende dieses Mauthausen-Nebenlagers, Rajmund Pajer, der seit Jahrzehnten in Kanada lebt, in Klagenfurt zu Gast. Der 1930 in Trieste geborene Pajer wurde 1944 bei einem Gefecht zwischen Partisanen und deutscher Wehrmacht schwer verwundet und gefangen genommen. Nach einem Aufenthalt im Gefängnis in Ljubljana, wurde er ins Geiselgefängnis nach Begunje überstellt, wo er für seine erschossenen Kameraden Gräber schaufeln musste. Anschließend wurde der damals erst 14jährige nach Mauthausen deportiert, wo er dem Nebenlager Klagenfurt-Lendorf zugeteilt wurde. Aufgrund einer Einladung von Dr. Gernot Haupt von der HAK International Klagenfurt, besuchte Rajmund Pajer am 18. September die Schule und führte mit zwei Klassen ein Zeitzeugengespräch. In den zwei gemeinsam verbrachten Stunden wurde den SchülerInnen in eindrücklicher Weise die Geschichte eines Jugendlichen näher gebracht, der von den Nationalsozialisten in ihre Heimatstadt verschleppt und dort zur Zwangsarbeit gezwungen wurde. Das große Interesse der SchülerInnen an den Schilderungen des Zeitzeugen wurde durch zahlreiche Fragen erkennbar, die diese an ihn richteten.

Denkmalschändung in Villach

Das Denkmal der Namen in der Widmanngasse in Villach ist wiederum von unbekannten Tätern geschändet worden. Es ist das Monument gegenüber dem Stadtmuseum, auf dem jene Menschen dieser Stadt – Frauen, Männer und Kinder – vermerkt sind, die vom nationalsozialistischen Terrorregime ermordet wurden.