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Rückblick: Zeitzeuginnen- und Zeitzeugen-Seminar 2026 - Der lange Weg der Anerkennung von NS-Opfern

Am 8. und 9. März 2026 fand in Wien die österreichweit größte Fortbildung für Lehrpersonen zum Thema Zeitzeugenarbeit statt. Passend zum Jahresthema von ERINNERN:AT, das sich 2026 anlässlich des 50-jährigen Jahrestags des Beschlusses des Volksgruppengesetzes mit nationalen Minderheiten in Österreich beschäftigt, lag der Fokus des Seminars auf dem langen Weg der Anerkennung von NS-Opfern, insbesondere aus den Volksgruppen.

50 Jahre Volksgruppengesetz

Ursula Mindler-Steiner geht in diesem Beitrag auf die wichtigsten historischen Ereignisse auf dem Weg zur rechtlichen Anerkennung der autochthonen Volksgruppen in Österreich ein. Dabei zeigt sie auch die Entwicklungen nach der Verabschiedung des Volksgruppengesetz (VoGrG) im Jahre 1976 auf. Was am VoGrG nach wie vor in der Praxis kritisiert wird ist ebenso Inhalt des Überblicksartikel, wie die Fortschritte, die in gewissen Bereichen zu verzeichnen sind.

Katja Sturm-Schnabl

Der ERINNERN:AT Jahresschwerpunkt 2026 wird von Katja Sturm-Schnabl als Schirmherrin begleitet - einer Zeitzeugin, die sich seit vielen Jahren unermüdlich im Zeitzeuginnen- und Zeitzeugenprogramm von ERINNERN:AT engagiert und sich mit einer starken Stimme und Haltung für die kärntner-slowenische Volksgruppe einsetzt. Für ihre Bereitschaft, uns das Jahr hindurch zu begleiten, danken wir ihr herzlich.

Jahresschwerpunkt 2026: 50 Jahre Volksgruppengesetz – Nationale Minderheiten in Österreich. Von der Verfolgung im Nationalsozialismus zur Anerkennung als Volksgruppen

Anlässlich des 50. Jahrestages des Beschlusses des Volksgruppengesetzes und mit dem Ziel, das Wissen über Minderheiten und deren Rechte insbesondere bei Schülerinnen und Schülern zu steigern, setzt ERINNERN:AT 2026 seinen Jahresschwerpunkt auf nationale Minderheiten in Österreich und nimmt dabei speziell die Geschichte und Gegenwart der Kärntner Sloweninnen und Slowenen/Koroški Slovenci in Slovenke in den Blick.