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Digitale Erinnerungslandschaft (DERLA) Wien
Auf der gemeinsam von ERINNERN:AT, dem Centrum für Jüdische Studien und dem Institut für digitale Geisteswissenschaften (beide Karl-Franzens-Universität Graz) entwickelten Website www.erinnerungslandschaft.at ist seit Mai 2026 auch die Gedächtnislandschaft Wiens online. Die Digitale Erinnerungslandschaft Wien dokumentiert die Erinnerungsorte und -zeichen an die Opfer und Orte des Terrors des Nationalsozialismus. Für die Vermittlungsarbeit in den Schulen werden eine Reihe von Unterrichtsmodulen angeboten, die sowohl vor Ort als auch digital im Klassenzimmer bearbeitet werden können.
Fortbildungsseminare der PH OÖ in Kooperation mit ERINNERN:AT 2026/27
Die Pädagogische Hochschule Oberösterreich bietet in Kooperation mit ERINNERN:AT im Schuljahr 2026/27 das Online-Bundesseminar "Nazis und Holocaust im Netz" und das Fortbildungsseminar "Jüdisches Leben im Salzkammergut" im Zeitgeschichte Museum Ebensee an. Anmeldezeitraum: 1. bis 31. Mai 2026.
Geschichtsunterricht einmal anders - KINDHEIT UND JUGEND UNTERM HAKENKREUZ
In einer szenischen Lesung klärt "teatro caprile" Jugendliche ab 14 Jahren über die Mechanismen der Propaganda und die Gräuel der NS-Zeit auf.
IWalk „Jüdisches Leben in Graz vor 1938“ – Virtueller Rundgang
Der neu entwickelte IWalk „Jüdisches Leben in Graz vor 1938“ ist ab sofort verfügbar. Der app-basierte Rundgang entstand in Kooperation zwischen ERINNERN:AT und der Zachor Foundation for Social Remembrance Budapest.
Präsentation der Handreichung „Antisemitismus. Gesellschaftliche Herausforderung und pädagogisches Handeln“
Die neue Handreichung für Lehrkräfte wurde am 4. Februar 2026 im Salzburger Stefan-Zweig-Zentrum präsentiert. Die Veranstaltung erfolgte in Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) und der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig.
Antisemitismus - Gesellschaftliche Herausforderung und pädagogisches Handeln
Die Handreichung bietet Lehrkräften eine fundierte und kompakte Einführung in die Geschichte, Erscheinungsformen und Funktionen von Antisemitismus. Sie unterstützt PädagogInnen in der Prävention von Antisemitismus, aber auch dabei, antisemitische Äußerungen und Vorfälle im Schulalltag zu erkennen, klar als solche zu benennen und pädagogisch angemessen darauf zu reagieren. Neben Hintergrundwissen enthält die 53-seitige Broschüre Handlungsempfehlungen sowie Hinweise auf geeignete Lernmaterialien und Unterstützungsangebote.
Antisemitismus in der Schule – Case Management Strategien und Empfehlungen für Schulmanagement und Lehrpersonen
Ebenso wie andere Formen von Diskriminierung, Gewalt und Hassrede ist auch Antisemitismus an der Schule ein Problem, das SchülerInnen, Lehrpersonen und Schulleitungen vor große Herausforderungen stellt. Die vorliegende Handreichung und die dazu gehörende Website wurden in Kooperation mit OeAD ERINNERN:AT erstellt und möchten Lehrpersonen und SchulleiterInnen aller Schultypen praxistaugliche Anregungen für den Umgang mit antisemitischen Vorfällen bieten.
10 Jahre Stadtrundgang zur jüdischen Geschichte Wiens im Rahmen der BMB-Wien-Aktion
Mehr als 11.000 Schülerinnen und Schüler aus allen Bundesländern setzten sich seit 2015 mit jüdischem Leben und NS-Verfolgung in Wien auseinander.
Sabine Wallinger: Die Gegenwart der Vergangenheit: Eine Zeitschiene durch Sankt Anton am Arlberg
11. - 20. Juli 2025: Eine multimediale Neuinszenierung von Felix Mitterers Stück “Kein schöner Land” in St. Anton am Arlberg ruft die Ermordung des lokalen Tourismuspioniers und Eisenbahningenieurs Rudolf Gomperz in Erinnerung. Eine Zeitreise im Schnellzug
Rundgang in Wien-Floridsdorf: „KZ und Zwangsarbeit“ - Materialset für Lehrkräfte
Dieser Rundgang zum Thema „KZ und Zwangsarbeit“ in Wien-Floridsdorf kann von Lehrkräften selbständig mit Klassen durchgeführt werden. Das Angebot richtet sich an Schulklassen ab der 8. Schulstufe sowie an Jugendgruppen.
Was ist Antisemitismus?
In Österreich leben etwa 15.000 Jüdinnen und Juden. Ihre Lebensrealitäten und Identitäten sind genauso vielfältig wie ihre Bezüge zu jüdischer Religion und Kultur. Im antisemitischen Denken kommen Jüdinnen und Juden jedoch häufig nicht als reale Personen, sondern als Projektionsflächen vor: Eigene und gesellschaftliche Vorstellungen, Wünsche, Sehnsüchte und Ängste werden auf Jüdinnen und Juden übertragen.
Funktionen des Antisemitismus
Antisemitische Stereotype und konstruierte Bilder über Jüdinnen und Juden können vielfältige, entlastende, vermeintlich welterklärende oder identitätsstiftende Funktionen erfüllen.
Erscheinungsformen des Antisemitismus
Antisemitismus tritt im Laufe seiner langen Geschichte, trotz fortbestehender Muster, in unterschiedlichen Erscheinungsformen auf.
Ausschreibung: Fellowship Research on Antisemitism at the Institute of Culture Studies
Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Österreichs führende außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftsinstitution, schreibt derzeit eine Stelle als "Researcher on Antisemitism (F/M/X)" im Rahmen des Stipendiums ÖAW-Fellowship aus.
Buchprojekt zum Erinnerungsjahr an der NMS-Finkenstein
Im Rahmen eines Projektes im Fach Geschichte und Politische Bildung an der NMS Finkenstein haben die Schülerinnen der 8. Schulstufe Lotte Offtermatt und Anastasiia Korobkina ein bemerkenswertes Buch mit dem Titel „Mühlberg“ verfasst. Begleitet durch Lehrerin Felicitas Sapetschnig verfolgten sie das Ziel, auf die Gefahren von Extremismus und Wiederbetätigung aufmerksam zu machen und ein klares Zeichen für Aufklärung und Erinnerungskultur zu setzen.
Alpendistel #6: Verleugnet - Verschwiegen - Vergessen. Ungehörte NS-Opfer im kollektiven Gedächtnis
Kostenloses Magazin des Vereins für aktive Gedenk- und Erinnerungskultur
Call for Papers: Zwischen Politisierung und Prävention Herausforderungen für die Antisemitismusforschung
Am 1. und 2. Dezember 2025 findet in Wien eine internationale Tagung zum Thema Antisemitismusforschung statt. Organisiert wird sie von der Arbeitsgruppe Antisemitismusforschung am Institut für Kulturwissenschaften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit dem Zentrum für Jüdische Studien der Universität Basel und dem Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin. Abstracts für die Tagung können bis zum 30. April eingereicht werden.
Gedenkkundgebungen zum Jahrestag der Annexion Österreichs im März 1938
Eine Kooperation zwischen ARGE Opferverbände, DÖW und ERINNERN:AT
Digitale Erinnerungslandschaft (DERLA) Salzburg
Auf der gemeinsam von ERINNERN:AT, dem Centrum für Jüdische Studien und dem Zentrum für Informationsmodellierung (beide Karl-Franzens-Universität Graz) entwickelten Website www.erinnerungslandschaft.at ist seit Jänner 2025 auch die Gedächtnislandschaft Salzburg online.
Filmempfehlung: „Back to the Fatherland“ (2017) von Kat Rohrer und Gil Levanon
Eine Besprechung des Dokumentarfilms aus dem ERINNERN:AT-Netzwerk Wien inklusive Verknüpfungsmöglichkeiten mit der aktuellen Sonderausstellung des JMW "Die dritte Generation. Der Holocaust im familiären Gedächtnis" sowie einer Podcast-Folge der Reihe FALTER Salon zu "Kriegshelden" in der Familiengeschichte.
UNESCO-Konferenz zur Bekämpfung von Antisemitismus: Österreichs Beitrag und zukünftige Herausforderungen
Am 11. Dezember 2024 veranstaltete die UNESCO eine Konferenz mit dem Titel „Addressing Antisemitism through Education in Europe: From Practice to Action“ in Paris unter Beteiligung des BMBWF und ERINNERN:AT Wien
Gedenken an den Novemberpogrom im schulischen Kontext und wie eine aktive Erinnerungskultur antisemitismuskritische Bildung fördern kann
In der Woche von 4. bis 9. November 2024 wurden von Schülerinnen und Schülern in mehreren Wiener Gemeindebezirken die „Steine der Erinnerung“ gewartet und der Juden und Jüdinnen gedacht, deren Lebensgeschichten hinter diesen Steinen stehen.
Ilse Brüll (1925–1942): Biografisches Lernen
Eine Sonderausgabe des Heftes ÖKUM, hg. vom Schulamt der Diözese Innsbruck und der KPH Edith Stein, über das jüdische Mädchen Ilse Brüll aus Innsbruck, ermordet 1942 in Auschwitz.
«LEBENSGESCHICHTEN»: Kostenlose Plakatausstellung und digitales Lernangebot für Schulen
Die trinationale Plakatausstellung «LEBENSGESCHICHTEN» stellt acht ZeitzeugInnen des gleichnamigen digitalen Lernangebots vor, die im Nationalsozialismus aus unterschiedlichen Gründen verfolgt worden sind. Die Plakate ermöglichen einen persönlichen Zugang zum Thema und ein inklusives Erinnern und können beispielsweise zum Holocaust-Gedenktag eingesetzt werden. Die Plakatausstellung steht für Schulen kostenlos als pdf-Download bereit oder kann als gedrucktes Set bestellt werden.
Projekt: Antisemitismus in der Schule
Das Projekt erforscht wie Jugendliche in- und außerhalb der Schule Antisemitismus erleben und welche Handlungsmöglichkeiten und -strategien sie nutzen. Darauf aufbauend werden Strategien und Maßnahmen für einen besseren Umgang mit antisemitischen Vorfällen in Schulen entwickelt. Das Forschungsprojekt wird als Kooperation von IKF Wien, IKG/Likrat, DÖW, OeAD/ERINNERN:AT und ZARA gemeinsam mit dem Bildungsministerium durchgeführt.
IWalks - Virtuelle Rundgänge an historischen Orten
IWalks sind app-basierte digitale Rundgänge der USC Shoah Fundation zu verschiedenen Aspekten der Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust. In Österreich wurden bereits drei IWalks in Kooperation mit ERINNERN:AT entwickelt: zum ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen in Oberösterreich, zum jüdischen Widerstand in Wien, sowie zum jüdischen Leben im 2. Wiener Bezirk vor der Shoah.
„darüber sprechen“ – Neugestaltete Wanderausstellung für Schulen in Österreich
Durch die Wanderausstellung „darüber sprechen“ setzen sich Schülerinnen und Schüler mit den Stimmen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen auseinander. Zum 10-jährigen Bestehen wurde die Ausstellung inhaltlich und grafisch überarbeitet und tourt nun erneut durch ganz Österreich an Schulen. Am 24. Mai besuchte Bildungsminister Martin Polaschek die Ausstellung am GRG 13 in Wien.
Parkbenennung in Klagenfurt nach Sieglinde Trannacher und Marko Feingold
Am Freitag, dem 10. Mai erfolgte die Benennung eines Parks im Klagenfurter Stadtteil St. Ruprecht nach zwei wichtigen Persönlichkeiten der NS-Erinnerungskultur: der 2015 verstorbenen Politikerin und Wegbereiterin für eine zukunftsfähige Erinnerungskultur Sieglinde Trannacher und dem 2019 verstorbenen Salzburger Holocaust-Überlebenden Marko Feingold.
Artikel Horst Schreiber: Der Tiroler Exzesstäter Josef Schwammberger. Lagerkommandant von Rozwadów, Przemyśl und Mielec
Aus: Horst Schreiber: „Liebesverbrechen“, Zwangsarbeit und Massenmord. NS-Täter und Opfer in Tirol, Polen und der Sowjetunion, Innsbruck-Wien 2023, S. 97–129.
VWA-Wettbewerb 2024: Politik – Demokratie – Gesellschaft
Bis zum 22. März können MaturantInnen ihre Arbeiten für den diesjährigen VWA-Wettbewerb "Politik – Demokratie – Gesellschaft" der KPH Wien/Krems einreichen. In Zusammenarbeit mit ERINNERN:AT gibt es innerhalb des Wettbewerbs einen Themenpreis zum Schwerpunkt Nationalsozialismus - Shoah - Antisemitismus.
