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gedenk_potenziale 2024: Das Projekt „Wortdenkmal“

Christine und Andreas Pavlic präsentieren 4 Wortdenkmäler zum Nationalsozialismus und seiner Vorgeschichte. Sie versinnbildlichen die Begriffe Forschung, Kultur, Provokation, Marmelade. Hinter jedem Wort steht eine Geschichte, hinter jedem Wort stehen Opfer, Täterinnen und Täter und ein Ort in Innsbruck.

Pilotprojekt: Nachkommen von NS-Verfolgten erzählen

In einem Pilotprojekt von ERINNERN:AT in Kooperation mit der PH Tirol, der Universität Klagenfurt und dem Verein „Doku Lebensgeschichten“ werden 2024 und 2025 Lernsettings und Lernmöglichkeiten mit Nachkommen jüdischer NS-Verfolgter konzipiert, erprobt und wissenschaftlich evaluiert.

Gedenkzeichen in Loipersdorf und Kitzladen enthüllt

Im Vorfeld des Gedenktages zum Internationalen Tag der Roma am 8. April wurden im Friedhof der Gemeinden Loipersdorf und im Friedhof der Gemeinde Kitzladen (Bezirk Oberwart) zwei Gedenkzeichen zur Erinnerung an die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordeten Romnija und Roma enthüllt.

Kulturhauptstadt Europas: Bad Ischl Salzkammergut 2024

Für die Europäische Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut 2024 haben sich 23 Gemeinden und zwei Bundesländer zusammengeschlossen. Geboten wird ein umfangreiches und vielfältiges Programm mit Veranstaltungen und Projekten zu den Themen Jüdinnen und Juden im Salzkammergut, Nationalsozialismus und Erinnerung.

Sabine Wallinger: Wenn aus Siegern Freunde werden

Am Montag, 18. März 2024, fand am ehemaligen Innsteg, seit 2003 Emile-Béthouart-Steg, die feierliche Enthüllung einer französischen Gedenktafel statt. Sie erinnert an das gute Verhältnis zwischen den französischen Befreiern vom Nationalsozialismus und dem Land Tirol.

Unterrichtsmaterial zum Film „Große Freiheit“

Ein Unterrichtsmaterial zur Verfolgung und Diskriminierung homosexueller Personen in Deutschland von der NS-Zeit bis heute. Das Material bezieht sich auf den Film „Große Freiheit“ von Sebastian Meise und bietet sich für alle Altersgruppen der Sekundarstufe II und für die Erwachsenenbildung an.

VWA-Wettbewerb 2024: Politik – Demokratie – Gesellschaft

Bis zum 22. März können MaturantInnen ihre Arbeiten für den diesjährigen VWA-Wettbewerb "Politik – Demokratie – Gesellschaft" der KPH Wien/Krems einreichen. In Zusammenarbeit mit ERINNERN:AT gibt es innerhalb des Wettbewerbs einen Themenpreis zum Schwerpunkt Nationalsozialismus - Shoah - Antisemitismus.

Zentrales Seminar 2023: Seminarbericht und Videoeinblicke

Unter dem Titel „Die Verfolgung und Ermordung Homosexueller während der NS-Zeit“ fand von 16. bis 18. November 2023 das Zentrale Seminar in Wien statt. Eingebettet in den Jahresschwerpunkt von ERINNERN:AT und gemeinsam organisiert mit QWIEN – Zentrum für queere Geschichte Wien nahmen mehr als 100 Lehrpersonen und andere BildungsakteurInnen an der Fortbildung teil.

Neuerscheinung: „Erinnerungskultur und Holocaust Education im digitalen Wandel. Georeferenzierte Dokumentations-, Erinnerungs- und Vermittlungsprojekte“

Die in den letzten Jahren zugenommene Bedeutung der digitalen Holocaust Education zeigt sich an immer neuen digitalen Vermittlungsangeboten und georeferenzierten Webapplikationen, in denen z.B. Erinnerungsorte auf digitalen Landkarten markiert werden. Die BeiträgerInnen diskutieren diese Entwicklungen kritisch und stellen unterschiedliche Aspekte von digitalen georeferenzierten Dokumentations-, Erinnerungs- und Vermittlungsprojekten vor.

Geführter Rundgang in Dornbirn: "Gedenkstein VERMITTELT"

Ein neuer Rundgang im Stadtzentrum von Dornbirn vermittelt ausgewählte Aspekte der lokalen NS-Geschichte. Im Mittelpunkt stehen dabei bisher teilweise unbekannte Lebensgeschichten von Menschen, die Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft wurden. Ausgangspunkt ist der Dornbirner Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus – ein Denkmal, das vielfach völlig unbeachtet bleibt.

Projektbericht: „Mit 360-Grad-Fotos gegen das Vergessen“

Im Erinnerungs- und Kunstprojekt DERLA_360 kooperierte der Anne Frank Verein Österreich mit der Mittelschule 1 in Wörgl und zwei lokalen Künstlern, um Wörgls Monumente in einem virtuellen Rundgang mit 360-Grad-Fotos darzustellen. Dabei verwendeten die Schülerinnen und Schüler auch künstlerische Techniken, um in erster Linie ihrem eigenen kritischen Umgang mit den Monumenten Ausdruck zu verleihen. Ein Bericht von Aaron Peterer (Anne Frank Verein).