Die dunklen Seiten des Planeten: Rudi Gelbard
Rudi Gelbard (geb. 1930) wuchs in Wien in einer jüdischen Großfamilie auf. Mit dem „Anschluss" 1938 brach die Idyle zusammen und er wurde 1942 mit seiner Familie ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Bei der Befreiung des Lagers 1945 lebten von den etwa 10.000 Kindern, die zeitweise dort gelebt hatten, noch 1.633 – unter ihnen Rudi Gelbard. Von der Lagererfahrungen geprägt, wurde er ein glühender Mahner wider das Vergessen und das Leugnen der Verbrechen.
Walter Kohl (Schriftsteller) liest aus dem Buch und spricht mit Rudi Gelbard
Dienstag, 14. April 2009, 19.00 Uhr
stadtmuseumgraz / Sackstraße 18 / 8010 Graz
CLIO in Kooperation mit den Sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen Steiermark

