BURGENLAND

Neuerscheinung: „Einfach weg. Romasiedlungen im Burgenland“ von Gerhard Baumgartner und Herbert Brettl

Das Buch über die Zerstörung der über 120 Romasiedlungen durch den Nationalsozialismus ist ab 21. September 2020 erhältlich.

Die Vertreibung des Rabbiners Simon Goldberger und das Genisagrab

Die Vertreibung des Rabbiners Simon Goldberger und das Genisagrab

Sensationsfund am jüdischen Friedhof Kobersdorf: Mag. Johannes Reiss fand am Friedhof ein Genisagrab, ein Grab für Thorarollen, das einzig bekannte Genisagrab ...

"Anschlussdenkmal" in Oberschützen soll zum Mahnmal werden

"Anschlussdenkmal" in Oberschützen soll zum Mahnmal werden

Bei Oberschützen/Bez. Oberwart steht das größte sogenannte "Anschlussdenkmal" Österreichs. Bereits wenige Wochen nach der Machtübernahme entschlossenn sich die ...

Jüdische Grabsteinfragmente in Deutschkreutz  aufgefunden

Jüdische Grabsteinfragmente in Deutschkreutz aufgefunden

Beim Abriss eines Stadels im Burgenland wurden weit über 50 jüdische Grabsteinfragmente gefunden. Der Fund wurde dem jüdischen Museum in Eisenstadt übergeben.

Projekt „Mitten Unter Uns“ macht auf die lange Geschichte des jüdisch-christlichen Zusammenlebens in Eisenstadt aufmerksam

Projekt „Mitten Unter Uns“ macht auf die lange Geschichte des jüdisch-christlichen Zusammenlebens in Eisenstadt aufmerksam

Ein Gedenkprojekt dokumentiert in neun Videos die Biographien von jüdischen Verfolgten des Nationalsozialismus aus Eisenstadt.

Virtuelle Rekonstruktion der ehemaligen Synagoge in Gattendorf

Virtuelle Rekonstruktion der ehemaligen Synagoge in Gattendorf

Die vorliegende Arbeit ist Teil des langjährigen Projektes zur systematischen Rekonstruktion österreichischer Synagogen.

Jüdischen Kulturwege im Burgenland - Rundgänge durch die „Sieben Gemeinden“ (Scheva Kehillot) und die Gemeinden des Südburgenlandes

Jüdischen Kulturwege im Burgenland - Rundgänge durch die „Sieben Gemeinden“ (Scheva Kehillot) und die Gemeinden des Südburgenlandes

In der Broschüre werden 12 Rundgänge durch ehemalige jüdische Gemeinden beschrieben. - Die Broschüre als PDF und Fotos für Ihren Gebrauch finden Sie als ...

TERMINE

Peace Road 2020 - Wege können verbinden

Mi, 21. Oktober 2020 9:00 -
Mo, 26. Oktober 2020 19:00

Peace Road 2020 - Wege können verbinden

Burgenland

Auf der Route des Todesmarsches der ungarischen Juden 1945 mit dem Rad in 6 Etappen. Nähere Infos: ...

„Son auf Saul“

Do, 22. Oktober 2020
18:00 - 19:00

„Son auf Saul“

Burgenland

Filmvorführung - Eine Veranstaltung der VHS-Burgenland - Anmeldung: 0 26 82/ 61 363, info@vhs-burgenland.at

"Einfach weg!" Verschwundene Romasiedlungen im Burgenland

Fr, 23. Oktober 2020
19:00 - 20:30

"Einfach weg!" Verschwundene Romasiedlungen im Burgenland

Burgenland

Das Buch "Einfach weg!" ist die neueste Publikation von Gerhard Baumgartner und Herbert Brettl. Bis zu ihrer Zerstörung durch die Nationalsozialisten ...

75 Jahre Kriegsende - Rudersdorf und Dobersdorf im Jahr 1945

Fr, 23. Oktober 2020 19:30 -
So, 1. November 2020 15:00

75 Jahre Kriegsende - Rudersdorf und Dobersdorf im Jahr 1945

Burgenland

Themenabend und Ausstellungseröffnung mit Mag. Michael Achenbach - Anmeldung: 0 664/ 35 81 489, office@vhs-roma.eu - Eine Veranstaltung der Roma ...

„Einfach weg!“ - Romasiedlungen im Burgenland und KriegsROMAn. Die Geschichte einer Familie

Mo, 26. Oktober 2020
17:00 - 19:30

„Einfach weg!“ - Romasiedlungen im Burgenland und KriegsROMAn. Die Geschichte einer Familie

Burgenland

Buchpräsentationen/ Kenvakeri presentacija - Vortragende: Mag. Dr. Gerhard Baumgartner, Mag.a Katharina Janoska Eine Veranstaltung der VHS-Roma-Burgenland - ...

"Einfach weg!" Verschwundene Romasiedlungen im Burgenland

Fr, 6. November 2020
19:00 - 20:30

"Einfach weg!" Verschwundene Romasiedlungen im Burgenland

Burgenland

Das Buch "Einfach weg!" ist die neueste Publikation von Gerhard Baumgartner und Herbert Brettl. Bis zu ihrer Zerstörung durch die Nationalsozialisten ...


Alle Artikel Burgenland

Jüdische Grabsteinfragmente in Deutschkreutz aufgefunden

Beim Abriss eines Stadels im Burgenland wurden weit über 50 jüdische Grabsteinfragmente gefunden. Der Fund wurde dem jüdischen Museum in Eisenstadt übergeben.

„Roma und Sinti 1938 bis zur Gegenwart“,

Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland. Schlaininger Gespräche 2015 Tagungsband der 35. Schlaininger Gespräche

Vertrieben Erinnerungen burgenländischer Juden und Jüdinnen

Von: TSCHÖGL, Gert / TOBLER, Barbara / LANG, Alfred (Hg.) »Es ist nicht eine wirkliche Liebe zu Österreich, aber es ist etwas, woher ich komme. Und ich habe mir auch Argentinien nicht gewählt, ich habe nirgends anders Eintritt bekommen«, beschreibt eine alte jüdische Burgenländerin ihre heutige Gefühlslage. Die Burgenländische Forschungsgesellschaft hat hier die Lebensgeschichten mehrerer 1938 vertriebener jüdischer BurgenländerInnen aufgezeichnet. In Interviews schildern die in Argentinien, Uruguay, USA, Israel, England, Österreich usw. Lebenden ihre Kindheit im Burgenland und die Tage der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Sie erzählen von ihrer Flucht ins rettende Ausland, dem dortigen schwierigen Neubeginn sowie ihr jetziges Verhältnis und ihre Gefühle gegenüber Österreich und dem Burgenland. Historische Familienfotos über das Leben jüdischer BurgenländerInnen vor 1938 und ihre Emigration ergänzen die Texte. Ein einführender Artikel zur Geschichte jüdischer Kultur im Burgenland sowie ein Beitrag zu neuesten Forschungsergebnissen der Ereignisse von 1938 – z. B. die Enteignungen burgenländischer Juden und Jüdinnen - vervollständigen den Band.

Der Fall Karl Horvath

Von Wolfgang Freitag Ein Loipersdorfer ›Zigeuner‹ vor dem Linzer Volksgericht Das Schicksal des aus Loipersdorf, Burgenland, gebürtigen Roms Karl Horvath reflektiert nicht nur viele der Verwerfungen in den ersten Jahrzehnten nach dem Untergang der Habsburgermonarchie, sondern auch die Kontinuität der Verfolgung und Kriminalisierung, der die Volksgruppe der ¬Roma in jenen Tagen ausgesetzt war – und gerade dieser Tage von Neuem ausgesetzt ist. 1939 als »Asozialer« nach Dachau deportiert, 1945 aus dem KZ Mauthausen/Gusen befreit, 1946 als vermeintlicher Kriegsverbrecher angeklagt, 1948 vom Linzer Volksgericht verurteilt, 1952 in einer Wiederaufnahme des Verfahrens freigesprochen, doch gezeichnet für den Rest seines – kurzen – Lebens. Horvaths Kampf um Rehabilitierung, sein anschließendes Ringen um Entschädigung wie die Erinnerungen an ihn in einer Familie, in der er nach seinem Freispruch und bis zu seinem Tod 1971 Aufnahme fand, vervollständigen ein Lebensbild, das singuläre Einblicke in die Welt der unmittelbaren Nachkriegsjahre bietet und gleichzeitig paradigmatisch für Österreichs 20. Jahrhundert stehen kann.

Die langen Schatten der Vergangenheit: Betrogene Hoffnungen und die Schuld der Gleichgültigkeit – Nazifizierung und Entnazifizierung des Burgenlandes

Von Walter Feymann Die notwendige und ausreichende Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit glückte auch im Burgenland nur teilweise und wurde als Nebenerscheinung des Kalten Krieges schließlich ziemlich schnell beendet und weitgehend tabuisiert. In seiner profunden wissenschaftlichen Abhandlung geht es dem burgenländischen Historiker und Philologen Walter Feymann nicht um Abrechnung oder Schuldzuweisungen, vielmehr soll ein Beitrag zum Verständnis des Denkens, Fühlens und Handelns der Kriegsgeneration geleistet werden. Ausführlich dargestellt werden die Ideologie des Nationalsozialismus sowie die sozioökonomischen Faktoren und die persönlichen Entscheidungskriterien. Hingewiesen wird auch auf die Schwierigkeit und Notwendigkeit eines differenzierten und verantwortungsbewussten Umgangs mit der Vergangenheit. Ein Teil des Buches beschreibt exemplarisch das Schicksal verschiedener Personen, als Handelnde und als Opfer.

Über _erinnern.at_ im BURGENLAND

Willkommen im dezentralen Netzwerk Burgenland!

Das dezentrale Netzwerk Burgenland beabsichtigt Institutionen und Personen, die sich pädagogisch und wissenschaftlich mit dem Thema Nationalsozialismus und Holocaust befassen, zu vernetzen.

Zudem soll über bereits vorhandene Ressourcen informiert und Projekte bzw. Veranstaltungen (Vorträge, Diskussionen, Buchpräsentationen, Lesungen, Filme, Konzerte, Symposien, Ausstellungen, etc.) angekündigt werden.

Sollten sie Anmerkungen, Ergänzungen, Informationen oder Korrekturen bezüglich der Webseite haben, so werden diese gerne entgegengenommen.

Kontaktadresse:
Mag. Dr. Herbert Brettl
T +43 699 103 432 26

Email: herbert@brettl.at oder herbert.brettl@erinnern.at
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