BURGENLAND
Gedenkzeichen für den „Roma-Retter“ György Gedeon Rohonczy
An der Hauptstraße vor der Bezirkshauptmannschaft in Oberpullendorf/ Felsőpulya wurde György Gedeon Rohonczy, dem „burgenländischen Schindler“, ein Gedenkzeichen gewidmet.
Kriegsende und Befreiung im Burgenland
Spätestens im Winter 1944/45 war der burgenländischen Bevölkerung klar, dass der Krieg sie direkt betreffen würde. Entlang der Grenze begann der Bau des „Südostwalls“, um die sowjetische Armee aufzuhalten. Während der Arbeiten kam es zu schrecklichen Morden an die jüdischen Zwangsarbeiter:innen. Ende März 1945 überschritten die ersten Truppen der Roten Armee die Grenze und leiteten die Befreiung vom Faschismus ein. Aus den Befreiern wurden Besatzer, die sich jedoch auch um den Wiederaufbau des Landes kümmerten. Ein Beitrag von Herbert Brettl
Simon-Goldberger-Preise-2025 für Gedenkkultur vergeben
Der Simon-Goldberger-Preis würdigt besondere Initiativen im Bereich Erinnerungskultur. In der Kategorie Gedenkinitiative erhielt ihn Johannes Reiss, langjähriger Direktor des Österreichischen Jüdischen Museums in Eisenstadt, für sein Lebenswerk. In der Kategorie Schule wurden die Musikschulen Oberpullendorf und Deutschkreutz für das Projekt „MUSIK.GEDENK.SCHULE – Musikalische Wege des Erinnerns“ ausgezeichnet.
Digitale Erinnerungslandschaft (DERLA) Burgenland
Auf der gemeinsam von ERINNERN:AT, dem Centrum für Jüdische Studien und dem Zentrum für Informationsmodellierung (beide Karl-Franzens-Universität Graz) entwickelten Website www.erinnerungslandschaft.at ist seit Februar 2024 auch die Gedächtnislandschaft Burgenland online. Die Digitale Erinnerungslandschaft Burgenland dokumentiert die Erinnerungsorte und -zeichen an die Opfer und Orte des Terrors des Nationalsozialismus. Für die Vermittlungsarbeit in den Schulen werden eine Reihe von Unterrichtsmodulen angeboten, die teilweise dazu anregen Erinnerungszeichen aufzusuchen und teilweise im Klassenzimmer bearbeitet werden können.
Sichtbar Machen - Erinnerungslandschaft - Orte und Zeichen des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Burgenland
Rund 250 Erinnerungszeichen zu Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus und zur Befreiung von der NS-Diktatur finden sich im Burgenland. Das Buch will die Vielfalt der Zeichen, Gedenktafeln, Grabstellen, Gedenksteine, Denkmäler, Kunstwerke etc. dokumentieren und die Schicksale der Opfer aufzeigen, um diese zu würdigen und die Erinnerung an sie wachzuhalten. Ebenso analysiert der Autor die Entwicklung der Erinnerungs- und Gedenkkultur im Burgenland und rekonstruiert deren vielfältigen gesellschaftlichen und politischen Wandel.
Roma-Gedenkstein in Grodnau
In Grodnau, heute ein Ortsteil der Gemeinde Mariasdorf (Bezirk Oberwart), lebten vor 1938 rund 180 Romnja und Roma, insgesamt 26 Roma-Familien.
TERMINE
So, 17. Mai 2026 10:00 -
Mo, 26. Oktober 2026 16:00
Hinter Stacheldraht im karibischen Exil
Burgenland
Fotoausstellung von Fred Fischer (1905-1981) - ein Fotopionier auf der Flucht vor den Nazis. Wien- Berlin - Amsterdam-Curacao-Bonaire
So, 6. September 2026 11:00 -
So, 8. November 2026 15:00
Europäische Tage der jüdischen Kultur
Burgenland
Die europäischen Tage der jüdischen Kultur werden jedes Jahr gleichzeitig in fast 30 europäischen Ländern organisiert.
Mi, 23. September 2026 18:00 -
Mi, 23. Dezember 2026 17:00
Das Landesmuseum und das Judentum
Burgenland
Ausstellungseröffnung - Die Sonderausstellung im Österreichischen Jüdischen Museum in Eisenstadt zeigt die starken Verbindungen des Judentums bei der Gründung des Landesmuseums Burgenland vor 100 Jahren sowie in dessen Frühzeit.
Do, 1. Oktober 2026
19:00 - 21:00
"Das Lager Lackenbach"
Burgenland
Buchpräsentation mit Mag. Dr. Herbert Brettl
Sa, 3. Oktober 2026
18:00 - 23:59
ORF Lange Nacht der Museen | Workshop: Shabbat zum Anfassen
Burgenland
Die ehemalige Synagoge Kobersdorf nimmt heuer zum fünften Mal an der „Langen Nacht der Museen“ teil. Zwischen 18 und 21 Uhr gibt es Workshops und Inputs rund um den Shabbat: „Was ist der Shabbat?
So, 4. Oktober 2026
14:00 - 16:00
Wanderung durch das historische Kobersdorf
Burgenland
Rundgang mit WHR Dr. Josef Tiefenbach
Alle Artikel Burgenland
Das Lager Lackenbach - Neuerscheinung von Herbert Brettl
Am 23. November 1940 wurde im burgenländischen Lackenbach das größte Roma-Zwangsarbeitslager im Deutschen Reich eingerichtet.
Gedenkzeichen für den „Roma-Retter“ György Gedeon Rohonczy
An der Hauptstraße vor der Bezirkshauptmannschaft in Oberpullendorf/ Felsőpulya wurde György Gedeon Rohonczy, dem „burgenländischen Schindler“, ein Gedenkzeichen gewidmet.
Burgenland 1945 – Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen
2025 gedenkt die Republik Österreich der 80-jährigen Wiederkehr des Endes des Zweiten Weltkrieges, dem Sturz des NS-Regimes und dem Wiederaufbau von demokratischen Strukturen.
Simon-Goldberger-Preise-2025 für Gedenkkultur vergeben
Der Simon-Goldberger-Preis würdigt besondere Initiativen im Bereich Erinnerungskultur. In der Kategorie Gedenkinitiative erhielt ihn Johannes Reiss, langjähriger Direktor des Österreichischen Jüdischen Museums in Eisenstadt, für sein Lebenswerk. In der Kategorie Schule wurden die Musikschulen Oberpullendorf und Deutschkreutz für das Projekt „MUSIK.GEDENK.SCHULE – Musikalische Wege des Erinnerns“ ausgezeichnet.
Roma-Gedenkstein in Grodnau
In Grodnau, heute ein Ortsteil der Gemeinde Mariasdorf (Bezirk Oberwart), lebten vor 1938 rund 180 Romnja und Roma, insgesamt 26 Roma-Familien.
Über ERINNERN:AT im BURGENLAND
Willkommen im Netzwerk Burgenland!
Das dezentrale Netzwerk Burgenland beabsichtigt Institutionen und Personen, die sich pädagogisch und wissenschaftlich mit dem Thema Nationalsozialismus und Holocaust befassen, zu vernetzen.
Zudem soll über bereits vorhandene Ressourcen informiert und Projekte bzw. Veranstaltungen (Vorträge, Diskussionen, Buchpräsentationen, Lesungen, Filme, Konzerte, Symposien, Ausstellungen, etc.) angekündigt werden.
Sollten sie Anmerkungen, Ergänzungen, Informationen oder Korrekturen bezüglich der Webseite haben, so werden diese gerne entgegengenommen.
Kontakt
Mag. Dr. Herbert Brettl
Mail: herbert@brettl.at
Tel.: +43 699 103 432 26
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