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Aberkennung von Ehrenzeichen NS-Belasteter
Im Oktober 2026 hat die Tiroler Landesregierung den Beschluss gefasst, acht bereits verstorbenen Personen ihnen ihre verliehenen Landesauszeichnungen wegen nationalsozialistischer Belastung abzuerkennen.
IWalk „Die Verfolgung und Vertreibung der jüdischen Bevölkerung in Wien-Favoriten ab 1938“ – virtueller Rundgang
Der neu entwickelte IWalk „Die Verfolgung und Vertreibung der jüdischen Bevölkerung in Wien-Favoriten ab 1938“ ist ab sofort verfügbar. Der app-basierte Rundgang entstand in Kooperation zwischen ERINNERN:AT, der Zachor Foundation for Social Remembrance Budapest und einer Schüler:innen-Projektgruppe der BAfEP Wien 10 (Favoriten).
Neuerscheinung: "Von der Opferthese zur Mitverantwortung. Weltkriegsdenkmale in Vorarlberg"
Wer bestimmt, an wen wir uns wie erinnern – und welche Teile unserer Geschichte unerwähnt bleiben? Mehr als 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs untersucht dieser Sammelband, wie Kriegerdenkmale und Erinnerungszeichen für Opfer des Nationalsozialismus die Geschichten von gefallenen Soldaten, ZwangsarbeiterInnen und Opfern des NS-Regimes sichtbar machen.
Report on the NECE Lab “AI and the Future of Historical Learning” (Salzburg, September 16 – 18, 2026)
The Lab explored how AI is changing the study, teaching and remembrance of history. 40 European participants discussed its opportunities, historical awareness and ethical challenges. This event report is a contribution by Cassandra Burgstaller, BSc BA MA (University of Salzburg).
Report on the NECE Lab “AI and the Future of Historical Learning” (Salzburg, September 16 – 18, 2026)
The Lab explored how AI is changing the study, teaching and remembrance of history. 40 European participants discussed its opportunities, historical awareness and ethical challenges. This event report is a contribution by Cassandra Burgstaller, BSc BA MA (University of Salzburg).
Benjamin Schlöglhofer übernimmt den Bereich Kommunikation
Seit Oktober verstärkt Benjamin Schlöglhofer das ERINNERN:AT-Team in den Bereichen Kommunikation und Projektmanagement.
Niederösterreich: Arbeiten von Schülerinnen als Teil des Mahnmals Friedenskreuz St. Lorenz
Schüler:innen arbeiteten bei der Gestaltung des „Mahnmals Friedenskreuz St. Lorenz“ mit. In einem Workshop mit dem Künstler Martin Krenn kreierten sie Collagen, die als Teil des Mahnmals präsentiert werden.
Dominik Markl, Paul Csillag (Hg.): Leokadia Justman Überleben und Erinnerung interdisziplinär analysiert
Das Buch ist hier downloadbar als Ganzes oder als Einzelbeiträge
Neuer Gedenkort Gunskirchen eröffnet: Erinnern, um nicht zu vergessen
Am 6. Oktober 2026 wurde der neue Gedenkort auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Gunskirchen feierlich eröffnet. Mehr als 80 Jahre nach den Verbrechen des Nationalsozialismus entstand damit ein bedeutender Ort des Erinnerns, der die lange Zeit wenig sichtbare Geschichte des Lagers und seiner Opfer in den Mittelpunkt rückt.
PHOÖ: LV Codename Spielwarenfabrik: NS-Geschichte in St. Valentin
Im Rahmen der Lehrerfortbildung der Pädagogischen Hochschule Oberösterreichs setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der nationalsozialistischen Vergangenheit St. Valentins auseinander. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung „Codename Spielwarenfabrik“, organisiert von Netzwerkkoordinator Lukas Reitbauer, standen die Geschichte der modernsten und größten Panzerproduktion des ehem. Nibelungenwerkes während des Nationalsozialismus, welches sich in St. Valentin befand, sowie die damit verbundenen Schicksale von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern.
Szenische Lesung für Schulklassen: "Kindheit und Jugend unterm Hakenkreuz"
Szenische Lesung von und mit Andrea Nitsche und Andreas Kosek für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Schulstufe. Die Lesung des teatro caprile kann von Schulen gebucht werden.
25 Jahre OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus
Rund 300 Menschen feierten im Bildungshaus Schloss Puchberg das 25-jährige Bestehen des OÖ. Netzwerks gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Unter den Ehrengästen waren Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner, Willi Mernyi vom Mauthausen Komitee Österreich und Gabriele Hofer-Stelzhammer von der Katholischen Aktion Oberösterreich.
Ausstellung: Für das Kind
Die Kindertransporte nach England und der Bezug zu Krems/Donau
6. Gedenkspaziergang für Diana Budisavljević in Innsbruck
Die Innsbruckerin Diana Budisavljević rettete im Zweiten Weltkrieg tausenden serbischen Kindern das Leben.
Neue Netzwerk-Koordinatoren in Wien und Oberösterreich
Seit 1. September 2026 unterstützen zwei neue Netzwerk-Koordinatoren unsere Arbeit in Wien und Oberösterreich. Sie folgen Antonia Winsauer und Christian Angerer nach, bei denen wir uns an dieser Stelle herzlich für ihre langjährige Unterstützung bedanken möchten.
Vermittlungsangebote zur Ausstellung „Heimatlos: Wiener Juden im Exil“
Was bleibt, wenn man seine Heimat verliert? Die neue eindrucksvolle Ausstellung „Heimatlos: Wiener Juden im Exil“ beschäftigt sich mit Verlust und Neubeginn, Ausgrenzung und Menschlichkeit und der Suche nach einem Ort, den man Heimat nennen kann.
"Gusen entdecken"- neues Bildungsangebot an der KZ-Gedenkstätte Gusen
Das ganztägige Vermittlungsformat an der KZ-Gedenkstätte Gusen verbindet einen begleiteten Rundgang über das historische Gelände mit einem kreativen, vertiefenden und partizipativen Workshop.
Zeitgeschichte Förderpreis vergeben!
Die Stadt Krems schreibt jährlich einen Förderpreis für Zeitgeschichte für Schüler*innen aus
Gedenkort für die Opfer der NS-Medizinverbrechen
Ein neuer Gedenkort im Landesklinikum Mauer
Neuerscheinung: Horst Schreiber: Das Arbeitserziehungslager Innsbruck-Reichenau. Opfer und Täter
Das Arbeitserziehungslager war als eigene Lagerkategorie ein zentrales Element des nationalsozialistischen Unterdrückungsapparats, um die Arbeitsmoral aufrechtzuerhalten und die ausländischen Zwangsarbeitskräfte gefügig zu machen.
Bericht: "Ein Jahr Gedenkstätte. Was bleibt?"
Der Bregenzer Samuel Rösel teilt in diesem eindrücklichen Bericht seine Erfahrungen und Einsichten aus einem Jahr Mitarbeit an der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen bei Oranienburg.
Wanderausstellung "darüber sprechen" in Vorarlberg
Die von ERINNERN:AT erarbeitete Wanderausstellung "darüber sprechen" präsentiert die Lebensgeschichten von 14 ZeitzeugInnen und thematisiert deren Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus. Im Sommersemester 2026 setzten zahlreiche Vorarlberger Schulen die Ausstellung im Geschichteunterricht ein. Auch im Wintersemester 2026/27 steht "darüber sprechen" Lehrpersonen in Vorarlberg zur Verfügung.
Salzburg: Denkmäler, die an die NS-Vergangenheit erinnern
Schülerinnen und Schüler der 7a (Schuljahr 2025/26) des Bundesgymnasiums Zaunergasse, Salzburg, beschäftigten sich im Rahmen des Fachs Kunst und Gestaltung mit Denkmälern und Mahnmälern, die an die NS-Vergangenheit erinnern. Auf eine theoretische Auseinandersetzung folgte eine praktische: In Einzel- oder Partnerarbeit fertigten die Schülerinnen und Schüler Modelle neuer, selbst kreierter Denkmäler an, die an bestimmte Opfergruppen oder aber an alle NS-Opfer generell erinnern sollen. Dazu verfassten sie kurze Texte, um die Absichten hinter den Modellen zu erläutern. (Leitung: Dr. Bernadette Edtmaier)
KZ Gusen: Eine Ausstellung von Schüler*innen zu einem (fast) verschwundenen Lager
Wie erinnert man an ein Konzentrationslager, das heute großteils unsichtbar ist? Wie kann die Geschichte des Konzentrationslagers Gusen Schüler*innen ab 10 Jahren vermitteln werden? Und wie kann Kunst zur Geschichtsvermittlung beitragen? Diese und viele weitere Fragen stellten sich die Schüler*innen der 7. Klassen des Bundesrealgymnasium Enns (Schuljahr 2024/25) bei der Konzeption einer Ausstellung zum KZ Gusen.
Neuerscheinung „Fremdvölkischen Kinderheime“ im „Gau Oberdonau“
Der Sammelband widmet sich der Geschichte der „Fremdvölkischen Kinderheime“ im „Gau Oberdonau“ in der NS-Zeit. In diesen lange Zeit kaum bekannten Heimen wurden Kinder von osteuropäischen Zwangsarbeiterinnen unter häufig sehr widrigen Bedingungen untergebracht, viele der Säuglinge verstarben an Unterernährung und mangelnder Versorgung.
300. Interview auf weiter_erzählen
Seit 2019 werden auf der Website www.weitererzaehlen.at Video- und Audiointerviews mit Verfolgten des Nationalsozialismus, die einen Bezug zu Österreich haben, gesammelt. Das Online-Archiv wächst kontinuierlich durch eigene Interviews und Quellen von Kooperationspartner:innen.
Digitale Erinnerungslandschaft (DERLA) Wien
Auf der gemeinsam von ERINNERN:AT, dem Centrum für Jüdische Studien und dem Institut für digitale Geisteswissenschaften (beide Karl-Franzens-Universität Graz) entwickelten Website www.erinnerungslandschaft.at ist seit Mai 2026 auch die Gedächtnislandschaft Wiens online. Die Digitale Erinnerungslandschaft Wien dokumentiert die Erinnerungsorte und -zeichen an die Opfer und Orte des Terrors des Nationalsozialismus. Für die Vermittlungsarbeit in den Schulen werden eine Reihe von Unterrichtsmodulen angeboten, die sowohl vor Ort als auch digital im Klassenzimmer bearbeitet werden können.
Beitrag Horst Schreiber: Die Jenischen im Nationalsozialismus
Die Jenischen sind im Gegensatz zur Schweiz in Österreich immer noch nicht als Volksgruppe anerkannt. Der Beitrag von Horst Schreiber dokumentiert ihr Schicksal in der Zeit des Nationalsozialismus.
Call for Papers, Posters & Teilnahme: Gezeichnet. Kriegsfolgen in Graphic Novels
Tagung und Workshop in Bregenz/Hohenems, 22. bis 23.10.2026
polis aktuell: 50 Jahre Volksgruppengesetz. Errungenschaft, Entwicklung, Kritik
Anlässlich des 50. Jahrestages des Beschlusses des Volksgruppengesetzes haben Zentrum polis und ERINNERN:AT, das OeAD-Programm zum Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust, gemeinsam das neue polis aktuell 3/2026 erstellt.
