Erzählte Geschichte als Beitrag für eine andere Zukunft? - Zeitzeugenseminar

Erzählte Geschichte als Beitrag für eine andere Zukunft? ZeitzeugInnengespräche und zeitgeschichtliche Gedenkarbeit als Werkzeug der politischen Bildung
19.10.2007 14:00   -  20.10.2007 16:00   |  

Das Jahr 2008 ist ein mehrfaches Gedenkjahr: 1938 ist als Zäsur allgemein bekannt. 1968 markiert den Höhepunkt der 68er Protestbewegung, während 1978 mit der Volksabstimmung über die Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Zwentendorf den Beginn der Umweltbewegung in Österreich markiert. Die Kumulation dieser runden Jahreszahlen nehmen wir zum Anlass, zu einem intergenerativen Dialog zu diesen Themen ins Jugendgästehaus Eisenerz einzuladen.

 

Ziele

  • Ermöglichung eines zukunftsbezogenen ZeitzeugInnendialoges über das mehrfache Gedenkjahr 2008 zum Thema „Jugend 1938/1968/1978 und heute“
  • Präsentation und Diskussion von bestehenden und geplanten Erinnerungs- und Gedenkprojekten im Hinblick auf ihre (Un-)Wirksamkeit für politische Bildung

 

Zielgruppen

  • BetreiberInnen von Erinnerungs- und Gedenkprojekten
  • Interessierte Jugendliche, die an zeitgeschichtlichen Erinnerungsprojekten mitarbeiten (wollen)
  • ZeitzeugInnen mit Erfahrungshintergrund zu den Zäsurdaten 1938/1968/1978
  • GeschichtelehrerInnen
  • Am Thema interessierte Personen

 

Programm

 

19.10.2007

14h00 Einchecken zum Seminar und Buffet zur Begrüßung

14h30 Seminareröffnung durch Vbgm. Gerhard Niederhofer: Präsentation und

Diskussion des  mehrjährigen Eisenerzer Gedenkprojekts „Spurensuche

Todesmarsch Eisenstraße“

15h15 Dr. Sieglinde Roth (ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus): „Erzählte G´schichten als Geschichte?“ Workshop Biografisches Erzählen.

16h30 Kaffeepause

17h00 Dr. Heimo Halbrainer: „Die Magie der runden Jahreszahlen als Anker für Jugendbewegungen an den Beispielen 1938/1968/1978“

18h30 Abendessen

19h30 Abfahrt zur Besichtigung des Todesmarschmahnmals am Präbichl

 

20.10.2007

9h00 Mag. Christian Ehetreiber: Erinnern – Dialog – Identität: Zur vermeintlichen Selbstverständlichkeit des Erzählens der Geschichte

10h15 Pause

10h45 Wie war das damals mit Liebe, Schule, Arbeit, Politik und ...? Ein intergenerativer Dialog mit ZeitzeugInnen über brennende Jugendthemen

12h30 Mittagspause

14h00 Präsentation von zeitgeschichtlichen Erinnerungs- und Gedenkprojekten

15h00 Findet Geschichte als große Lehrmeisterin noch SchülerInnen? Zur Bedeutung von Erinnerungs- und Gedenkarbeit für die Zukunft der politischen Bildung (Diskussion)

16h00 Seminarende

 

Kostenloser Bustransfer Graz-Bruck an der Mur-Leoben-Eisenerz

Die ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus bietet allen interessierten TeilnehmerInnen an, mit Autobus von Graz über Bruck an der Mur, Leoben, Trofaiach, Vordernberg nach Eisenerz kostenlos zum Seminar an- und abzureisen. Abfahrt Graz Hauptbahnhof; 19.10.2007, 12h00; Rückfahrt ab Eisenerz Jugendgästehaus 20.10.2007 ab 16h15; Interessierte melden sich bitte an unter sieglinde.roth@argejugend.at

 

Kosten

  • Preise für Nächtigung im Jugendgästehaus inkl. Vollpension:

Doppelzimmer € 40,--

Einzelzimmer € 44,--

Abendessen am 19. und Mittagessen am 20., ohne Nächtigung: € 14,60.

  • Anmeldung, nähere Infos und Zimmerreservierung bitte unter sieglinde.roth@argejugend.at oder 03862/57380.
  • Kein Seminarbeitrag
  • Die TeilnehmerInnen werden gebeten, für sie wichtige Gegenstände aus Ihrer Jugendzeit (Schallplatten, CD´s, I-POD, Fotos, Plakate, Bekleidungsstücke, Accessoires, Briefe, Postkarten, Bücher, Schmuckstücke, Spielzeug usw.) zum Seminar mitzunehmen.

 

Ein Seminar der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus und CLIO Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit

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