Die Jenischen: verfolgt und diskriminiert, aber nicht gebrochen Lesung von Gedichten und Vortrag mit Diskussion

Lesung: Sieglinde SCHAUER-GLATZ, Jenische Autorin, Innsbruck Referent: Dr. Horst SCHREIBER, Historiker Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck
18.09.2012  |  19:00  -  21:00   |  

 

Veranstaltungsreihe:
Europas verdrängte Minderheiten
Roma und Jenische in Geschichte und Gegenwart

Eine Veranstaltungsreihe von Haus der Begegnung und Initiative Minderheiten Tirol in Kooperation mit Caritas Integrationshaus, Roma Plattform Tirol und Friede – Institut für Dialog.
Finanziert von: Österreichische Gesellschaft für politische Bildung, Land Tirol, Stadt Innsbruck

 

Die Jenischen: verfolgt und diskriminiert, aber nicht gebrochen


Lesung von Gedichten und Vortrag mit Diskussion

Dienstag, 18. September 2012, 19 Uhr (Beitrag: EUR 5,-)
Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck


Die Geschichte der Jenischen ist in erster Linie eine Geschichte von Armut, Verfolgung, Diskriminierung und Ächtung. In der Nazizeit als "Asoziale" verfolgt, registriert, deportiert, sterilisiert und der Euthanasie zugeführt, fehlte nach 1945 in Politik und Gesellschaft dennoch ein Unrechtsbewusstsein. Jenische Kinder gerieten verstärkt in das Gewaltregime der Erziehungsheime. Horst Schreiber lenkt in seinem Vortrag den Blick auf diesen menschenverachtenden Umgang mit den Jenischen, aber auch auf ihr Ringen um ein Leben in Würde, auf ihren Reichtum an handwerklichem Geschick und künstlerischem Ausdruck.
Am Beginn des Abends liest Sieglinde Schauer-Glatz aus ihren Gedichten.

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