Der Kampf um das Gedächtnis

An der KPH Wien/Krems ist - unter Beteiligung von erinnern.at - eine Tagung zu Zeitgeschichte und politischer Bildung zu Ende gegangen

Etwa 50 Personen waren bei der Podiumsdiskussion, die am 26.09. als Auftakt der Tagung stattgefunden hatte, anwesend. Moderiert von Prof. Bruckmüller widmeten sich die DiskutantInnen (darunter auch Werner Dreier) grundsätzlichen Fragen von Erinnern und Gedenken. Der Kremser Bürgermeister Dr. Resch hob dabei die Aktionen der Stadt Krems hervor und betonte etwa die Preise, die die Stadt für vorwissenschaftliche Arbeiten und Diplomarbeiten vergibt, die sich mit Kremser Zeitgeschichte beschäftigen. Werner Dreier, Bernhard Schörckhuber und auch Prof. Stekl betonten die Wichtigkeit von Erinnerungsarbeit auch für zukünftige SchülerInnengenerationen. Aspekte digitaler Vermittlung wurden von Edith Blaschitz eingebracht während Katharina Blaas Mahnmal- und Erinnerungsprojekte in Niederösterreich anschnitt.

Gregor Kremser leitete einen Vortrag plus Workshop zu Denk- und Mahnmälern mit Kremsbezug, Robert Streibel führte die TagungsteilnehmerInnen durch das jüdische Krems und Wolfgang Gasser und Axel Schacht stellten Zugänge zum Thema Erinnerungskultur für Jugendlich mit Migrationshintergrund vor, ebenfalls ein Projekt, das von erinnern.at mitgetragen wird.

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