1. Gedenkstättenseminar Österreich

38 ehrenamtliche oder freiberufliche MitarbeiterInnen an österreichischen Gedenkstätten und Museen trafen sich im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim zu einem umfassenden Erfahrungsaustausch.
04.03.2011 19:00   -  06.03.2011 17:00   |  

Das erste Gedenkstättenseminar in Hartheim war als Auftaktveranstaltung geplant; in Zukunft soll in engem Austausch mit der TeilnehmerInnen und mit wechselnden Organisationsteams einmal jährlich an unterschiedlichen Orten ein Folgeseminar stattfinden

Das erste österreichweite Gedenkstättenseminar ist der Versuch, alle in NS-Gedenkstätten tätigen interessierten "gedächtnispolitischen AkteurInnen" Österreichs an einen Ort zu holen und damit das Umfeld für eine professionelle Vernetzung zu schaffen. Es soll als Plattform der Diskussion und des Austausches für MitarbeiterInnen und AktivistInnen (angestellt oder ehrenamtlich) von Gedenkstätten, Jüdischen Museen oder privaten Initiativen und Vereinen helfen, die "Gedenkstättenlandschaft" Österreichs zusammenzuführen und ein Netzwerk zu bilden.

38 TeilnehmerInnen von 10 Institutionen diskutierten allgemeine Fragen der Arbeit an NS-Gedenkstätten,  besondere Probleme an jenen Orten, die nach der Befreiung einer neuen Nutzung zugeführt oder überbaut wurden sowie allgemeine pädagogische Fragen. Im Hinblick auf ein zukünftiges 2. Gedenkstättenseminar wurden relevante Themen gesammelt und vorbesprochen.

Zwei Referate spannten den Rahmen für die Diskussionen:

  • Peter Gstettner (Klagenfurt), Die österreichische Gedenkstättenlandschaft - Entwicklung, Gegenwart und Ausblick
  • Thomas Lutz (Topographie des Terrors, Berlin), NS-Gedenkorte in der Gegenwart - Zentrale Themen, Fragen, Aufgaben und Diskussionen

 

Das Seminar wurde durch den Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus unterstützt.

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Eröffnung des 1. Gedenkstättenseminars
Eröffnung des 1. Gedenkstättenseminars
Ob Themenwünsche, Anregungen, Rückmeldungen - der Briefkasten fasste Vieles, das dann in Gruppen diskutiert wurde.
Ob Themenwünsche, Anregungen, Rückmeldungen - der Briefkasten fasste Vieles, das dann in Gruppen diskutiert wurde.
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