Europäischer Tag der jüdischen Kultur 2017 im Burgenland

Zum achtzehnten Mal wird heuer der Europäische Tag der jüdischen Kultur in 35 Ländern Europas begangen, und das Burgenland ist zum vierten Mal mit dabei. Es erwartet Sie ein reichhaltiges Programm in verschiedenen ehemaligen jüdischen Gemeinden des Burgenlandes.
03.09.2017  |  10:00  -  22:00   |  

In der Wolf‘schen Privatsynagoge im Wertheimerhaus in Eisenstadt wird ein Vortrag über die zentrale Bedeutung der Tora Schrift rollen in Synagogen angeboten. Unter dem Titel „Diaspora – Fremde und Heimat“ beleuchtet in Kittsee ein Vortrag die jüdische Diaspora und das jüdische Leben dieses Ortes.

Anschließend führt ein Rundgang durch das ehemalige jüdische Kittsee. In Frauenkirchen besteht ebenfalls die Möglichkeit an einer Führung durch die jüdische Geschichte des Ortes teilzunehmen. Und in Mattersburg findet dieses Jahr der Rundgang durch das ehemalige jüdische Mattersburg seinen Abschluss im „70er Haus der Geschichte“, wo der „Berczeller Ausstellungsraum“ zu Ehren des bekannten jüdischen Mattersburger Arztes vorgestellt wird.

Die Sopranistin Lisa Rombach präsentiert in Deutschkreutz Lieder von Komponisten jüdischer Herkunft. Begleitet wird sie von Alejandro Picó-Leonís am Klavier. Zu hören sind bei der Matinee unter anderem Werke des Deutschkreutzer Komponisten Carl Goldmark, sowie von Alexander v. Zemlinsky, Viktor Ullmann, Erich Zeisl und anderen.

In Kobersdorf wird am Europäischen Tag der jüdischen Kultur das „Mahnmal für die im Jahr 1938 vertriebenen jüdischen Bewohner von Kobersdorf“ unter der Mitwirkung von

Nationalratspräsidenti n Doris Bures (angefragt) und Landesrat Mag. Norbert Darabos in Vertretung von Landeshauptmann Hans Niessl, feierlich eröffnet.

Im Süden des Burgenlandes werden auch dieses Jahr wieder Vorträge und Rundgänge in Rechnitz und Stadtschlaining angeboten. Im Offenen Haus Oberwart (OHO) wird zeitversetzt am 23. September die Premiere des Theaterstückes „Ein einziges Leben“ der Regisseurin Katrin Hammerl aufgeführt. Das Stück basiert auf lebensgeschichtlichen Erinnerungen jüdischer BurgenländerInnen, die von der Burgenländischen Forschungsgesellschaft 2004 im Buch „Vertrieben. Erinnerungen burgenländischer Juden und Jüdinnen“ veröffentlicht wurden.

Ebenfalls im OHO wird die Ausstellung „Sehnsuchtsort Heimat“ am 8. Oktober eröffnet.Internationale KünstlerInnen und künstlerische AktivistInnen aus den Volksgruppen wurden eingeladen, den Begriff „Heimat“ sowie den „Erfahrungshorizont verlorene Heimat“ mit künstlerischen Mitteln zu hinterfragen und zu interpretieren.

Die Burgenländische Forschungsgesellschaft , das Österreichische Jüdische Museum, die Burgenländischen Volkshochschulen, das Landesmuseum Burgenland und die lokalen Gedenkinitiativen laden Sie herzlich zur Teilnahme ein.

Das ausführliche Programm finden Sie hier: - link

Die Burgenländische Forschungsgesellschaft koordiniert den europäischen Tag der jüdischen Kultur 2017 im Burgenland.

Link:

http://www.forschungsgesellschaft.at/edjc/index.html

abgelegt unter:
Am 3. September 2017 findet der europäische Tag der jüdischen Kultur statt.
Am 3. September 2017 findet der europäische Tag der jüdischen Kultur statt.
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