Wissenschaft im Theater: Shoa & Nationalsozialismus

Entwicklung aus Erinnerung – 22.02.17 18:00
22.02.2017  |  18:00  -  21:00   |  

Eine Veranstaltung des FWF

Mit:

Dr. Maria Pohn-Lauggas (Universität Wien, Institut für Soziologie)

Dr. Helga Feldner-Busztin (Überlebende des KZ Theresienstadt)

 

Dr. Maria Pohn-Lauggas
Sie erzählt, wie sich der gesellschaftliche Umgang Österreichs mit der
NS-Vergangenheit auf das Erinnern auswirkt: Was bedeutet er für die Nachkommen von Personen, die gegen den Nationalsozialismus Widerstand leisteten? Sie erläutert, dass Möglichkeiten zum Sprechen – oder Schweigen – über die Sichtbarkeit dieser Widerstandshandlungen entscheiden. Dabei wirft sie die Frage auf, welche gesellschaftlichen Bedingungen für das Erinnern an den Widerstand heute notwendig wären.


Dr. Helga Feldner-Busztin
Als Kind im KZ Theresienstadt interniert, erzählt sie von ihrer Familie. Sie berichtet vom Vater, der in drei Lagern (Auschwitz, Buchenwald, Urbisaglia) gefangen war und von ihrer Mutter („Mischling“), die mit den Kindern zunächst noch in Wien lebte, von wo sie nach Theresienstadt deportiert wurden. Insbesondere aber schildert sie die vielen Zufälle, die sie überleben ließen.

Anmeldung
Anmeldung erforderlich an Fr. Katharina Schnell
unter der Rufnummer 01/505 70 44 oder der
E-Mail schnell@prd.at

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Einladung Shoa & Nationalsozialismus
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