Jugendliche auf Spurensuche: „… und Adele Kurzweil und …“ Fluchtgeschichte(n) 1938 bis 2008

Ein Kofferfund in Südfrankreich verbindet das Jahr 1938 mit der Gegenwart. Die im Koffer gefundenen Dokumente führen nach Graz, Paris, Montauban in Südfrankreich und nach Auschwitz, wo die Fluchtgeschichte der Familie Kurzweil im August 1942 tödlich endete.

 

Die Erinnerung an die ermordete Familie Kurzweil endet indes nicht in den Gaskammern der Nazis. Denn der zufällige Kofferfund inspirierte vor einigen Jahren Jugendliche zu einem zeitgeschichtlichen Projekt, das in Form einer Wanderausstellung und des gleichnamigen Buches „Der Koffer der Adele Kurzweil“ publiziert wurde. Im Erinnerungsjahr 2008 machte sich abermals eine Grazer Jugendgruppe auf die Spurensuche nach „Flucht und Migration“ zwischen 1938 und 2008.

 

Herausgekommen ist das Buch: Christian Ehetreiber, Bettina Ramp, Sarah Ulrych (Hrsg.),… und Adele Kurzweil und …Fluchtgeschichte(n) 1938 bis 2008, 208 Seiten mit zahlr. Abb., Graz 2009 (ISBN: 978-3-902542-19-9), Euro 19,00

 

Mit Beiträgen von Heimo Halbrainer, Bettina Ramp, Sarah Ulrych, Julian Ausserhofer, Peter Gstettner, Franz Stangl, Mario Liftenegger, Herbert Langthaler, Christian Ehetreiber

 

Es ist in den Buchhandlungen bzw. bei CLIO erhältlich und kann unter: verlag@clio-graz.net bestellt werden.

 

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