Wanderausstellung "In eine der Direktion nicht bekannte Anstalt übersetzt" - "NS-Euthanasie" im Burgenland

Das Projekt „NS-Euthanasie im Burgenland“ beschäftigt sich erstmalig mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung der NS-Euthanasie auf dem Gebiet des heutigen Burgenlandes. Neben den „allgemeinen“ Problemstellungen wird mit ausgewählten Fallbeispielen und Krankengeschichten burgenländischer Opfer der Themenkomplex nach regionalen Gesichtspunkten aufbereitet.

Termine und Orte der Ausstellung:

Pfarrheim, Parndorf vom 25.11.2010 bis 19.12.2010

Haus St. Stephan, Oberpullendorf vom 10.01.2011 - 26.01.2011

Haus St. Christophorus, Oberschützen vom 28.01.2011 - 23.02.2011

Borg Güssing, Güssing vom 28.02.2011 - 23.03.2011

Arche, Jennersdorf vom 28.03.2011 -11.04.2011

Evangelisches Gemeindezentrum, Gols vom 02.05.2011 -15.05.2011

 

Das Projekt „NS-Euthanasie im Burgenland“ beschäftigt sich erstmalig mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung der NS-Euthanasie auf dem Gebiet des heutigen Burgenlandes. Neben den „allgemeinen“ Problemstellungen wird mit ausgewählten Fallbeispielen und Krankengeschichten burgenländischer Opfer der Themenkomplex nach regionalen Gesichtspunkten aufbereitet. Während der NS-Herrschaft fielen rund 350 Burgenländerinnen und Burgenländer dieser systematisch geplanten und organisierten, und zynischerweise als Euthanasie (= griech. für "Guter Tod") bezeichneten, nationalsozialistischen Mordaktion zum Opfer.

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung des Projektthemas werden den Besucherinnen und Besuchern am 28. Oktober 2010 über eine mobile Wanderausstellung präsentiert. Die Ausstellung macht in allen burgenländischen Bezirken Station, so dass ein bundeslandweiter Besuch möglich ist. Kooperationspartner wie das Burgenländische Landesmuseum, die Diözese Eisenstadt und der Evangelische Kirche AB des Burgenlandes stellen dafür Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung.

Zusätzlich zur Ausstellung wird ein Begleitband erscheinen, der der wissenschaftlichen Aufbereitung des komplexen Themengebietes mehr Raum lässt.

Das Projekt wird von Dr. Herbert Brettl (erinnern.at) und Mag. Michael Hess (Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Amtes der Bgld. Landesregierung) wissenschaftlich betreut, die auch als Autoren der Artikel im Begleitband auftreten.

Pressemeldungen zur Ausstellungseröffnung.

http://burgenland.orf.at/stories/478662/

http://kurier.at/nachrichten/burgenland/2045125.php 

http://burgenland.orf.at/stories/478321/

http://tvthek.orf.at/programs/70021-Burgenland-heute

Kategorisierung

Region/Bundesland
Burgenland
Erstellt am 2010-11-21T11:21:34+01:00, zuletzt geändert 2011-03-07T12:48:44+01:00