Ausstellung "Widerstand - Tod - Überleben. Zu den archäologischen Ausgrabungen im Konzentrationslager Gusen"

Die Ausstellung „Widerstand - Tod - Überleben. Zu den archäologischen Ausgrabungen im Konzentrationslager Gusen“ führt Besuchende von der Spätbronzezeit, ins Mittelalter und über die NS-Zeit ins Heute.
Wann

06.11.2025 08:00 bis 31.12.2026 18:00 (Europe/Vienna / UTC100)

Bundesland

Oberösterreich

Wo

Haus der Erinnerung, Marcel-Callo-Straße 3, 4222 St. Georgen/Gusen

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Im Mittelpunkt stehen jene Objekte, die von Häftlingen im KZ Gusen ausgegraben werden mussten. Es handelt sich um bedeutende Funde eines spätbronzezeitlichen Gräberfelds. Um die Umstände der KZ-Zwangsarbeit in den 1940er Jahren verständlich zu machen, werden zusätzlich Alltagsgegenstände des KZ Gusen ausgestellt.

Die besondere Situation der archäologischen Zwangsarbeiter im „Kommando Spilberg“ und in den KZ- „Ausgrabungs- und Museumskomandos“ wird durch die Lebensgeschichten der KZ-Häftlinge Kazimierz Gelinek, Władysław Gębik, Józef Eugeniusz Iwinski und Johann Gruber greifbar gemacht. Die Ausstellung zeigt mit ausgewählten Objekten, wie in der NS-Zeit Menschen für Archäologie missbräuchlich eingesetzt wurden.

Informationen zur Ausstellung: 

Geöffnet: Montag – Freitag, 8:00 – 12:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung +43 699 168 86513

Geführter Rundgang: jeden Freitag, 17:00 – 18:00, Eintritt frei!

Eine Ausstellung für: 

Schüler:innen ab der 3. Klasse Volksschule / Unterstufe / Oberstufe und interessierte Erwachsene

Vermittlungsformate:

Rundgang: Dauer: 1 Stunde

Workshop: Dauer: 3 Stunden