Buchpräsentation Niko Hofinger/Dominik Markl: Joseph Wisnicki. Mich kriegt ihr nicht!

Der in Częstochowa geborene Józef Wiśnicki überlebte Holocaust und Krieg durch eine spektakuläre Flucht-Odyssee, die ihn unter dem Deckmantel einer falschen Identität nach Vorarlberg führte. Als vermeintlich katholischer "Fremdarbeiter" konnte er in der Bludenzer Gärtnerei Schaub
Wann

28.05.2026 von 19:00 bis 20:30 (Europe/Vienna / UTC200)

Bundesland

Tirol

Wo

Großer Saal, Landhaus 1 , Innsbruck

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Der in Częstochowa geborene Józef Wiśnicki überlebte Holocaust und Krieg durch eine spektakuläre Flucht-Odyssee, die ihn unter dem Deckmantel einer falschen Identität nach Vorarlberg führte. Als vermeintlich katholischer "Fremdarbeiter" konnte er in der Bludenzer Gärtnerei Schaub unterkommen und fand Unterstützung durch mutige Einheimische wie Elmar Schallert oder den ehemaligen christlich-sozialen Politiker Karl Zerlauth aus Ludesch. Er musste eine auf einem Bauernhof in Bangs bei Feldkirch geplante Flucht über den Rhein ins greifbar nahe Lichtenstein verwerfen, überstand trotz Beschneidung eine ärztliche Visitation, überlebte Gefängnisaufenthalte in Bludenz und Bregenz und schließlich auch die Internierung im Arbeitslager Reichenau bei Innsbruck, wo er zu Kriegsende durch die amerikanische Armee befreit wurde.

Sein bewegend persönlicher, oft auch tragisch-komischer Bericht ist eine wertvolle Quelle für die NS-Zeit in Vorarlberg, die durch viele Fotos und Originaldokumente sowie fundierte Anmerkungen ergänzt wird. Sie stellen den größeren historischen Kontext her und erlauben auch Schlaglichter auf das Schicksal einiger Wegbegleiter:innen von Józef Wiśnicki.

Anmeldung bis zum 26. Mai 2026 unter diesem Link

Inhalt 

Leseprobe Familie 

Leseprobe Gefängnis