Buchpräsentation: "Von der Opferthese zur Mitverantwortung. Weltkriegsdenkmale in Vorarlberg"

Wer bestimmt, an wen wir uns wie erinnern – und welche Teile unserer Geschichte unerwähnt bleiben? Mehr als 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs untersucht dieser Sammelband, wie Kriegerdenkmale und Erinnerungszeichen für Opfer des Nationalsozialismus die Geschichten von gefallenen Soldaten, ZwangsarbeiterInnen und Opfern des NS-Regimes sichtbar machen.
Wann

25.09.2026 von 19:00 bis 20:30 (Europe/Vienna / UTC200)

Bundesland

Vorarlberg

Wo

vorarlberg museum, Kornmarktplatz 1, 6900 Bregenz

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Die Entstehung, Gestaltung und gesellschaftliche Bedeutung von Denkmalen für die beiden Weltkriege in Vorarlberg wurde für dieses Buch erstmals umfassend untersucht. Die Beiträge erläutern, wie sich in Denkmälern die kollektive Erinnerung an Krieg, Opfer und Schuld seit 1918 manifestierte und wie sich das öffentliche Gedenken vom nationalen Pathos über die Opferthese bis zur heutigen Mitverantwortung gewandelt hat.

Der Historiker Johannes Spies spricht bei der Buchpräsentation über die Entwicklung von Kriegerdenkmalen in Vorarlberg und die Historikerin Antonia Winsauer befasst sich mit der Silbertaler Kriegerdenkmaldebatte.

>> Anmeldung erbeten

Eine Veranstaltung des vorarlberg museum in Kooperation mit ERINNERN:AT und der Johann-August-Malin-Gesellschaft.