„Damals hieß ich Rita" - Zeitzeuginnengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Rozette Kats

Wann

20.05.2026 von 19:00 bis 21:00 (Europe/Vienna / UTC200)

Bundesland

Tirol

Wo

Festsaal, Landhaus 1 (1. Stock), Eduard-Wallnöfer-Platz 3, 6020 Innsbruck

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Rozette Kats wurde am 27. Mai 1942 in Amsterdam in eine jüdische Familie geboren. Angesichts der nationalsozialistischen Verfolgung kam sie im Alter von acht Monaten in die Obhut eines niederländischen Ehepaares, das Rozette fortan „Rita“ nannte. Die Eltern wurden mit Rozettes Bruder, der noch ein Säugling war, nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Vom Schicksal ihrer Eltern und ihrem wahren Namen erfuhr Rozette im Mai 1948, kurz vor ihrem sechsten Geburtstag. Seit den 1990er Jahren tritt Rozette Kats als Holocaust-Überlebende in niederländischen und deutschen Schulen auf. Am 27. Januar 2023, dem Internationalen Holocaust-Gedenktag, sprach sie in der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages. Am 20. Mai 2026 ist sie erstmals in Österreich zu Gast.

Eine Veranstaltung der Tiroler Landesregierung in Kooperation mit ERINNERN:AT und der Pädagogischen Hochschule Tirol.

Anmeldung bis zum 18. Mai 2026

  

Seit 2025 gibt es zum Kinderbuch „Damals hieß ich Rita“ begleitende Lernmaterialien, die vom OeAD-Programm ERINNERN:AT und dem Anne Frank Zentrum in Berlin entwickelt wurden.