Online-Präsentation: Ergebnisbericht zum Pilotprojekt „Nachkommen von NS-Verfolgten erzählen“
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- Online-Präsentation: Ergebnisbericht zum Pilotprojekt „Nachkommen von NS-Verfolgten erzählen“
- 2026-03-24T15:00:00+01:00
- 2026-03-24T17:00:00+01:00
- Am 24. März 2026 stellt das OeAD Programm ERINNERN:AT den Ergebnisbericht des zweijährigen Pilotprojekts „Nachkommen von NS-Verfolgten erzählen – Lernsettings und Lernmöglichkeiten an Schulen“ vor.
24.03.2026 von 15:00 bis 17:00 (Europe/Vienna / UTC100)
online
Nach einer zweijährigen Pilotphase zur Erprobung und forschenden Begleitung von Gesprächen mit Kindern und Enkelkindern jüdischer NS-Verfolgter an Schulen freuen wir uns, nun den Ergebnisbericht vorzustellen. Das Pilotprojekt des OeAD-Programms ERINNERN:AT mit dem Titel „Nachkommen von NS-Verfolgten erzählen – Lernsettings und Lernmöglichkeiten an Schulen“ (Projektlaufzeit: Jänner 2024 bis Dezember 2025) umfasste mehrere Projektbausteine und wurde in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Tirol, der Universität Klagenfurt und dem Verein „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ an der Universität Wien umgesetzt.
Die im Rahmen des Projekts durchgeführten Zeitzeugengespräche mit drei Nachkomminnen und Nachkommen wurden durch einen qualitativen Forschungsansatz begleitet. Ziel der Forschung war es, die Erfahrungen und Perspektiven aller am Bildungsprozess Beteiligten möglichst differenziert zu erfassen, in Beziehung zueinander zu setzen und unter Einbeziehung theoretischer Erkenntnisse Einsichten in die Möglichkeiten und Grenzen narrativer Lernarrangements mit Nachkommen zu gewinnen. Zur Förderung des Austauschs unter Nachkommen wurden zudem vier Workshops in Wien organisiert, die Raum boten, eigene Motivationen, Anliegen, Erfahrungen, Erwartungen und Wissensbestände zu reflektieren.
Der Projektbericht beschreibt die zentralen Ergebnisse der Untersuchung sowie die daraus abgeleiteten Empfehlungen. Zudem wurden erste Begleitmaterialien für Schulen zur Vor- und Nachbereitung der Schulbesuche von Nachkommen entwickelt.
Programm
| 15:00 | Begrüßung Jan Sisko (Bundesministerium für Bildung) Patrick Siegele (OeAD ERINNERN:AT) |
| 15:10 | Intro zum Pilotprojekt „Nachkommen von NS-Verfolgten erzählen“ Julia Demmer (OeAD ERINNERN:AT) |
| 15:30 | Die Begleitforschung und Einblicke in die Ergebnisse und Empfehlungen Bettina Dausien (Doku Lebensgeschichten, Universität Wien), Amos Postner (Doku Lebensgeschichten, Universität Freiburg) |
| 16:10 | PAUSE |
| 16:20 | Moderiertes Gespräch mit Irmgard Bibermann (Pädagogische Hochschule Tirol, ERINNERN:AT Tirol), Mario Merl (Psychiater, Psychotherapeut und als Nachkomme im Pilotprojekt aktiv), Gert Dressel (Doku Lebensgeschichten, Universität Wien, Leitung Nachkommen Workshops) |
| 16:40 | Austausch und Diskussion |
| 16:55 | Ausblick und Abschluss der Veranstaltung |
| 17:00 | Ende |
Moderation
Patrick Siegele (OeAD, Bereichsleiter Holocaust Education)
Nadja Danglmaier (Universität Klagenfurt, OeAD ERINNERN:AT Kärnten)
Projektteam
Irmgard Bibermann (PH Tirol, OeAD ERINNERN:AT Tirol)
Nadja Danglmaier (Universität Klagenfurt, OeAD ERINNERN:AT Kärnten)
Bettina Dausien (Doku Lebensgeschichten, Universität Wien)
Julia Demmer (OeAD ERINNERN:AT)
Gert Dressel (Doku Lebensgeschichten, Universität Wien)
Christian Mathies (PH Tirol, OeAD ERINNERN:AT Tirol)
Amos Postner (Doku Lebensgeschichten, PH Freiburg)
Patrick Siegele (OeAD, Bereichsleiter Holocaust Education)
Zielgruppe der Online-Präsentation
Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem Bildungsmanagement und der Bildungsverwaltung, Fachkräfte der Lehrpersonenaus-, fort- und -weiterbildung, und interessierte Öffentlichkeit
Anmeldung
Die Anmeldephase wurde mit 17. März 2026 bereits geschlossen. Bei kurzfristigen Rückfragen melden Sie sich gerne unter erinnern@oead.at .
