Online-Vortrag von Herbert Brettl: Internierung und Zwangsarbeit von Roma im Burgenland 1938-1945

In der Online-Vortragsreihe "Nationalsozialistische Zwangsarbeit in Österreich" von _erinnern.at_ beleuchten einmal im Monat Expertinnen und Experten ausgewählte Aspekte der NS-Zwangsarbeit. Herbert Brettl, Burgenland-Netzwerk-Koordinator von _erinnern.at_ spricht über die Internierung und Zwangsarbeit von Roma im Burgenland 1938-1945.
  • Wann 15.02.2021 von 16:00 bis 17:00 (Europe/Vienna / UTC100)
  • Wo Online unter https://zoom.us/j/93935401150?pwd=TjR2VitlUU9CV0p1b3U3TnphT3h4UT09
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Auf dem heutigen Stadtgebiet von Wien befanden sich in der NS-Terrorzeit drei Außenlager des KZ Mauthausen sowie ein KZ-Unterkommando. Zusätzlich war Wien übersät mit Zwangsarbeitslagern. Tausende KZ-Häftlinge und hunderttausende ZwangsarbeiterInnen wurden ausgebeutet. In so gut wie allen Betrieben Wiens wurden sie zur Arbeit eingesetzt. Zusätzlich gab es ab Sommer 1944 über 50 Zwangsarbeitslager für ungarische Jüdinnen und Juden.

Dr. Herbergt Brettl ist Lehrbeauftragter an der PH-Burgenland. Mitarbeiter des Projektes „erinnern.at“. Projektleiter der „Initiative Erinnern Frauenkirchen“. Kurator zeithistorischer Ausstellungen und u. a. Mitarbeiter am Projekt „Opferdatenbank – Namentliche Erfassung der NS-Opfer im Burgenland“. Bücher (Auswahl): Die jüdische Gemeinde von Frauenkirchen (2003/2016), NS-Euthanasie im Burgenland (2010), Nationalsozialismus im Burgenland. Opfer. Täter. Gegner. (2012), Einfach weg! Verschwundene Romasiedlungen im Burgenland (2020)


Zoom Link zum Vortrag mit Herbert Brettl am 15.02.21 | 16:00

Weitere Termine der Online_Vortragsreihe "Nationalsozialistische Zwangsarbeit in Österreich"

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