Startpakete zu: Die Mädchen von Zimmer 28 L 410 Theresienstadt
Startpaket zur Room 28 Unterrichtseinheit. Das Startpaket kostet 60€ plus 5€ Porto. Die Einnahmen kommen dem Room 28 Bildungsprojekt zugute.
Neuigkeiten zum Projekt : - link
Projekt auf www.repekt.net: - link
Elemente des Startpakets sind:
Das Buch: Die Mädchen von Zimmer 28 (Ausgabe Aufbau Verlag, 2008);
2. Text- und Bildband zur Ausstellung (52 S., Farbe, Digitaldruck); DVD: Ich wandre durch Theresienstadt’;
Dokumentation eines deutsch-tschechischen Projektes, 12 Min.; DVD: ‚Die Mädchen von Zimmer 28’, Helga Kinsky, Ela Weissberger und Anna Hanusová erinnern sich an.
Bestellen Sie das Startpaket über Email: brenner@room28projects.com
Drei Startpakete stehen für österreichische Schulen, die Projekte machen, zur Verfügung!
Weihnachtsaktion und Spendenaufruf: - download
Der Begleitband zur Ausstellung eignet sich bestens, im Unterricht (auch in der Unterstufe) eingesetzt zu werden.
Brenner-Wonschick, Hannelore: Die Mädchen von Zimmer 28 Freundschaft, Hoffnung und Überleben in Theresienstadt.Aufbau Verlag, Berlin 2008. Bestellmöglichkeit: - link
Auszüge: - download
Informationsblatt Oktober 2011: - download
Ein Verein auf der Suche nach einer Partner-Schule: - download
Das aktuelle europäische Room 28 Projekt 2011-2012
In Tschechien steht das Projekt unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Schulwesen, Jugend und Sport und wird aktiv unterstützt von Mitarbeitern des Ministeriums, Abteilung internationale Beziehungen.
Es entsteht in Zusammenarbeit mit der Karls-Universität Prag (Prof. Dr. Zdenek Beneš, Historiker und Mitglied der Schulbuchkommission und mit der Humboldt- Universität (Prof. Dr. Detlev Pech (Grundschulpädagogik, Schwerpunkt Sachunterricht)
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Zur Geschichte: Zwölf bis vierzehn Jahre alt waren die Mädchen, die von 1942 bis 1944 im Mädchenheim L 410 in Theresienstadt zusammenlebten; 30 Quadratmeter für dreißig Mädchen, das war Zimmer 28. Sie waren ‚Ghetto-Häftlinge, einige der 75,666 Menschen aus dem sog. ‚Protektorat Böhmen und Mähren’, die nach dem Einrücken deutscher Truppen in ihre Heimat zu Juden deklariert, verfolgt, beraubt, entrechtet und schließlich ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert wurden. Dort, im Mädchenheim L 410 (Foto), trafen ihre Wege aufeinander… Als ab Juli 1943 die Kinderoper Brundibár geprobt wurde, waren auch Mädchen von Zimmer 28 dabei - Ela Stein als Katze, Maria Mühlstein als Spatz, Handa und Flaška sangen im Chor der Schulkinder...
Buch und Ausstellung erzählen die Geschichte dieser Mädchen. Sie erfüllen zwei wesentliche Wünsche der überlebenden Frauen: an die Freunde zu erinnern und an all jene, die im Holocaust ermordet wurden; und das Engagement jener Erwachsenen in Theresienstadt zu würdigen, die alles dafür taten, um die Kinder „vor der Entwertung des Guten“ (Fredy Hirsch) zu retten.
Über Jahre haben zehn der Frauen gemeinsam mit der Autorin Erinnerungen und Dokumente zusammengetragen – Helgas Tagebuch, Flaskas Poesiealbum, Handas Notizbüchlein, Veras Album, Gedichte, Briefe, Kinderzeichnungen...
Buch und Ausstellung inspirierten seit 2004 zu vielerlei Projekte, Veranstaltungen und Aktivitäten; auch zur Gründung des Freundeskreises Room 28 e.V., der die Ausstellungsorganisation übernommen hat.
Ausstellungsinformation: - link
Room 28 e.V: - link
Am 23. September 2004 war die Ausstellung erstmals im Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin zu sehen. Sie gehörte zum Rahmenprogramm des internationalen Wettbewerbes „Verfemte Musik“. Acht der „Mädchen von Zimmer 28“ waren in Schwerin zu Gast, unterstützt von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“.
Im Januar 2008 wurde sie im Deutschen Bundestag gezeigt. - link
2006 entstand eine Ausstellung für Tschechien, 2009 eine für Frankreich. Die französische Ausstellung wurde im Rahmen des Festival „Musiques Interdites“ in Marseille eröffnet.
Information zur Kinderoper "Brundibár":
Brundibár und die Kinder von Theresienstad t– dies sind zwei Geschichten, untrennbar miteinander verwoben. Brundibár, die Kinderoper von Hans Krása und Adolf Hoffmeister, 1938 in Prag entstanden und von jüdischen Kindern im Konzentrationslager Theresienstadt über 50 Mal aufgeführt, ist heute ein Denkmal für die Kinder, die den Holocaust nicht überlebten. Unauslöschlich bleibt die Geschichte von Aninka und Pepiček und dem Leierkastenmann Brundibár mit dem Schicksal ihrer ersten Darsteller im Theresienstädter 'Ghetto' verbunden und hält die Erinnerung an sie lebendig; und mit ihr auch den Glauben an den Sieg des Guten über das Böse. - link
KZ-Gedenkstätte Theresienstadt: - link
Die mit dem Hosenfeld/Szpilman Preis 2011 ausgezeichnete Ausstellung „Musik im okkupierten Polen 1939-1945“,entstanden auf Initiative von Room 28 e.V.,erstmals in Berlin am 9. November 2010 gezeigt. - link

