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24. Internationale Sommerakademie des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs: Das Ende der Kindheit? – Jüdische Kindheit und Jugend ab 1900

Tagungsort und -termin: 2.-4. Juli 2014, WU Campus, Wien
02.07.2014 09:30   -  04.07.2014 17:30   |  

Organisation: Wolfgang Gasser, Martha Keil, Philipp Mettauer
Ehrenschutz: Leslie Bergman

Kindheit, wie wir sie heute verstehen, ist eine Entdeckung der Moderne und eine Errungenschaft des Bürgertums. Auch in den jüdischen Gesellschaften unterliegt sie als soziales Konstrukt einem ständigen kulturellen und historischen Wandel. Die Frage, wann und wodurch Kindheit endet, ist nicht eindeutig zu beantworten.
Sowohl im orthodoxen und traditionellen Judentum als auch im säkularen Bürgertum prägte die hohe Wertschätzung von Erziehung und Bildung die pädagogischen Konzepte. Selbst unter den widrigsten Lebensbedingungen wie in den nationalsozialistischen Ghettos und Lagern wurde versucht, die Kinder weiterhin pädagogisch zu betreuen und zu unterrichten.
Das „Ende der Kindheit“, die besondere Betroffenheit der Kinder durch rassistische Verordnungen, Flucht, Vertreibung und Deportation in Ghettos und Konzentrationslager steht zunehmend im Forschungsinteresse.
Eine Herausforderung stellt die Vermittlung der Shoah an die mittlerweile „vierte Generation“ dar, die in Vorträgen zur „Holocaust-Education“ und Didaktik an Gedenkstätten diskutiert wird. Referentinnen und Referenten aus Österreich, Deutschland, Dänemark, Polen, Russland, Israel und La Réunion bringen zum Tagungsthema ein breites Spektrum an Perspektiven ein.

Eine Veranstaltung des Institut für jüdische Geschichte Österreichs, in Kooperation mit der Wirtschaftsuniversität Wien und den Wiener Vorlesungen. - link

Programm: - download

abgelegt unter:
Kombinat Media Gestalteer GmbH