Volksmusik in der NS-Zeit und danach. Ein Workshop zum aktuellen Umgang mit der (musikalischen) Vergangenheit. Kurznachlese

Eine Nachlese zur Veranstaltung des Musikums Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Salzburger Musikverein und dem Salzburger Volksliedwerk (zusammengestellt von Wolfgang Dreier-Andres)

 

Die gezielte Lenkung der Volkskultur- und Volksmusikpflege zur Zeit des Nationalsozialismus wird in Österreich seit Ende der 1980er-Jahre behandelt und war bereits Gegenstand vieler wissenschaftlicher Publikationen.
Damit sich interessierte Musikerinnen und Musiker und Lehrende nicht von Grund auf und ohne Starthilfe in das Thema einlesen müssen, startete das Musikum in Zusammenarbeit mit Salzburger Musikverein und Salzburger Volksliedwerk eine Initiative für Lehrende, in der die komplexen und vielschichtigen Ursachen, Zusammenhänge und Wechselwirkungen didaktisch aufbereitet und von verschiedenen Seiten beleuchtet wurden.
Die Musikwissenschaftler Thomas Nußbaumer, Thomas Hochradner (beide Universität Mozarteum), Wolfgang Dreier-Andres (Archivleiter Salzburger Volksliedwerk) und der Germanist und Tobi Reiser-Kenner Karl Müller (Universität Salzburg) haben anhand von vier Kurzreferaten die Faktenlage anhand verschiedener Schwerpunkte dargestellt. Ihre Ausführungen bildeten Ausgangspunkt und Diskussionsmaterial für einen anschließenden, nachmittäglichen Workshop (Leitung Michael Seywald), in den sich die Teilnehmer aktiv einbringen konnten.
Um die Grundlagenreferate dieser Veranstaltung, die am 17.1.2015 unter großer Beteiligung im Musikum Grödig stattfand auch schriftlich zu dokumentieren und somit für die interessierte Öffentlichkeit nachschlagbar zu machen, werden nachfolgend die Abstracts zu den vier Vorträgen, sowie eine nach Themen geordnete Literaturliste (nach Empfehlungen der Referenten) abgedruckt:

Kurznachlese (zusammengestellt von Wolfgang Dreier-Andres): Volksmusik in der NS-Zeit und danach (2015). Ein Workshop zum aktuellen Umgang mit der (musikalischen) VergangenheitEine Veranstaltung des Musikum Salzburg in Zusammenarbeit mit Salzburger Musikverein und Salzburger Volksliedwerk. - download


Die gezielte Lenkung der Volkskultur- und Volksmusikpflege zur Zeit des Nationalsozialismus wird in Österreich seit Ende der 1980er-Jahre behandelt und war bereits Gegenstand vieler wissenschaftlicher Publikationen.Damit sich interessierte Musikerinnen und Musiker und Lehrende nicht von Grund auf und ohne Starthilfe in das Thema einlesen müssen, startete das Musikum in Zusammenarbeit mit Salzburger Musikverein und Salzburger Volksliedwerk eine Initiative für Lehrende, in der die komplexen und vielschichtigen Ursachen, Zusammenhänge und Wechselwirkungen didaktisch aufbereitet und von verschiedenen Seiten beleuchtet wurden.Die Musikwissenschaftler Thomas Nußbaumer, Thomas Hochradner (beide Universität Mozarteum), Wolfgang Dreier-Andres (Archivleiter Salzburger Volksliedwerk) und der Germanist und Tobi Reiser-Kenner Karl Müller (Universität Salzburg) haben anhand von vier Kurzreferaten die Faktenlage anhand verschiedener Schwerpunkte dargestellt. Ihre Ausführungen bildeten Ausgangspunkt und Diskussionsmaterial für einen anschließenden, nachmittäglichen Workshop (Leitung Michael Seywald), in den sich die Teilnehmer aktiv einbringen konnten.Um die Grundlagenreferate dieser Veranstaltung, die am 17.1.2015 unter großer Beteiligung im Musikum Grödig stattfand auch schriftlich zu dokumentieren und somit für die interessierte Öffentlichkeit nachschlagbar zu machen, werden nachfolgend die Abstracts zu den vier Vorträgen, sowie eine nach Themen geordnete Literaturliste (nach Empfehlungen der Referenten) abgedruckt. - download

Beim nachmittäglichen Workshop sammeln und ordnen die Referenten offene Fragen (Foto: Moni Fanderl)
Beim nachmittäglichen Workshop sammeln und ordnen die Referenten offene Fragen (Foto: Moni Fanderl)
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