Diskussion: Prekäres Erinnern – Erkämpfte Anerkennung – Erinnerungsdiskurse nach 1945 und heute.

Eine Veranstaltung des Vereins Jolifanta bambla in Kooperation mit dem Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust Studien, der Ceija Stojka International Association und der edition exil.
What Rundgang Ausstellung
Wann

04.11.2025 von 18:30 bis 20:00 (Europe/Vienna / UTC100)

Bundesland

Wien

Wo

Galerie Mana, Stuckgasse 4, 1070 Wien

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Wie kann Erinnerung, wie können Diskurse der Erinnerung sensibilisiert und geöffnet werden für marginalisierte Stimmen und Positionen aus Vergangenheit und Gegenwart, ohne dass die Erinnerung an die Shoah dabei selbst verschwindet? Wie können diese Diskurse der Erinnerung geöffnet werden für Stimmen, die Krieg, Gewalt und Traumata mit sich tragen und doch kaum Gehör finden oder fanden. Und: Wie ist es für Menschen, die heute Krieg und Vertreibung erleben? Wie war das in der historischen Perspektive nach dem Krieg? Viele Überlebende schwiegen über lange Jahrzehnte – oder überhaupt. Wer wurde gehört und als was? Wie war es für Frauen, Jüd*innen, Rom*nja? Wie war es in den Lagergemeinschaften der Überlebenden, wie war es in Ravensbrück?    
Einleitung, Lea Fink: Ravensbrück lesbar machen mit Ceija Stojka. Ceija Stojka hielt ihre Erinnerungen an das Konzentrationslager in Gemälden und Zeichnungen fest, die Einblicke in den Lageralltag und die Erfahrungen von Romnja in Ravensbrück geben.

Lea Fink, Fellow am Institut für Kulturwissenschaften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, gibt einen kurzen, virtuellen Rundgang durch Ravensbrück mit Stojkas Kunstwerken.

Anschließend Gespräch mit Lea Fink, OEAW, Gedenkstätte Ravensbrück, Schwerpunkt Jüdinnen und Romnja in der Österreichischen Lagergemeinschaft Ravensbrück
Tobias Herzberg, Leitungsteam Schauspielhaus Wien und Teil der Plattform für plurale Erinnerung CPPD
Mirjam Karoly, Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien, Nationale Delegierte zur Internationalen Holocaust Remembrance Alliance, unabhängige Expertin zur Situation von Roma in Europa

Moderation Éva Kovács, stellvertretende Direktorin Wissenschaft, Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien.

Keine Anmeldung notwendig.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Sabine Koch (Verein Jolifanta Bambla) unter +43/6605543823 oder kock_culture@gmx.net