Theater: „An Stelle von Heimat halte ich die Verwandlungen der Welt“
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- Theater: „An Stelle von Heimat halte ich die Verwandlungen der Welt“
- 2026-05-05T20:00:00+02:00
- 2026-05-05T21:30:00+02:00
- Ein interdisziplinärer Theaterabend über und mit Texten von Nelly Sachs (Uraufführung/Eigenproduktion)
05.05.2026 von 20:00 bis 21:30 (Europe/Vienna / UTC200)
05.05.2026 von 20:00 bis 21:30
06.05.2026 von 20:00 bis 21:30
07.05.2026 von 20:00 bis 21:30
22.05.2026 von 20:00 bis 21:30
23.05.2026 von 20:00 bis 21:30
Wien
Theater Nestroyhof Hamakom, Nestroyplatz 1, 1020
„An Stelle von Heimat halte ich die Verwandlungen der Welt“ ist ein Theaterabend auf Basis von Gedichten, Briefen und den weithin unbekannten Dramen der 1940 von Berlin nach Stockholm geflüchteten jüdischen Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin Nelly Sachs.
Ein Musiker, eine Schauspielerin, eine Tänzerin und eine Puppenspielerin durchforsten Nelly Sachs’ Leben und Werk ganz im Sinne der von ihr erträumten Form eines „Kulttheaters“, in dem verschiedene Disziplinen gemeinsam ihre poetischen Universen durchmessen. Von Flucht und Verwandlung, Bedrohung, Tod, Liebe und Sehnsucht nach Frieden erzählt Nelly Sachs.
Mit diesem Theaterabend will das Theater Nestroyhof Hamakom das Verschwinden einer gleichermaßen zerbrechlichen wie kraftvollen Person sichtbar machen, deren unvergleichliches Werk trotz Literaturnobelpreis wenig bekannt ist. Nelly Sachs‘ Sprache ist präzise, ihr Schreiben ganz und gar originär. Im Benennen des Unaussprechlichen verleiht sie der tiefsten Dunkelheit Glanz, bringt sie ans Licht und macht sie erinner- und wandelbar.
„Was sollen wir hier noch anderes tun mit dem Wort, als es an seinen Wurzeln zu packen und es beschwörend den Erdball überziehen zu lassen, auf daß es seine geheime einigende Kraft hingibt an eine Eroberung – die einzige Eroberung auf der Welt, die nicht Weinen – die Lächeln gebärt: die Eroberung des Friedens.“ Nelly Sachs
Publikumsgespräch: 5. Mai (anschließend an die Vorstellung)
Stückdauer: 80 Minuten
Triggerwarnung: Im Laufe des Abends wird an einer Stelle mit Projektionen von plötzlich auftretenden Lichteffekten gearbeitet.
Mitwirkende: Regie & Textfassung: Ingrid Lang / Dramaturgie: Patrick Rothkegel / Bühne und Kostüm: Alina Rosalie Amman / Komposition und Livemusik: Lukas Lauermann / Schauspiel: Dagna Litzenberger-Vinet / Choreografie & Tanz: Adi Hanan / Puppenspiel: Almut Schäfer-Kubelka / Video: Petra Zöpnek / Regieassistenz: Katalin Pászti / Ausstattungsassistenz: Anne Stirner / Ton: Sebastian Seidl / Licht: Edgar Aichinger / Puppenbau: Christine Zeides
