3. Prävention

In der schulischen Bearbeitung versteht man unter Prävention den vorbeugenden Unterricht ohne spezifischen Anlassfall. Das umfasst beispielsweise Bildungsangebote, die sich mit Vorurteilen und Stereotypen wie auch mit deren Funktionsweisen auseinandersetzen und die zu einem besseren Verständnis von Antisemitismus und anderen Diskriminierungsformen sowie zur Förderung von Empathie oder des Prinzips der Multiperspektivität beitragen.

Hier finden Pädagoginnen und Pägagogen eine Auswahl an Lehr- und Lernmaterialien zur Prävention gegen Antisemitismus, die ERINNERN:AT empfiehlt und die sich direkt im Unterricht anwenden lassen.

Hier finden Pädagoginnen und Pägagogen eine kuratierte Auswahl an Bildungsangeboten für Schulklassen, die ERINNERN:AT empfiehlt.

Eine vorbeugende schulische Bearbeitung von Antisemitismus befasst sich neben grundsätzlichen Fragen der pädagogischen Herangehensweise mit dem Kennenlernen der Vielfalt jüdischen Lebens, der Thematisierung von Antisemitismus und Diskriminierung, der Auseinandersetzung mit Israel/Palästina sowie der Geschichtsvermittlung zum Holocaust. Neben Wissensvermittlung sind gerade die Vermittlung von Werten und das Erlernen der Fähigkeit zum Perspektivwechsel und der Widerspruchstoleranz wichtig für die Prävention von Antisemitismus.

Hier finden Sie aktuelle Fortbildungsangebote für Lehrkräfte zum Thema Antisemitismus:  bereits fixierte Termine, zu denen Sie sich anmelden können, sowie Fortbildungsangebote auf Anfrage.