Internationaler Tag der Roma am 8. April - Erinnerung an den PORAJMOS, an das "Verschlingen"
Am 8. April gedenken die Roma des Treffens in London, bei dem im Jahre 1971 die Flagge der Roma-Gemeinschaft und die Nationalhymne eingeführt wurden.
Es ist dies auch ein Tag, an dem an den "PORAJMOS" ( = "das Verschlingen) gedacht werden sollte.
Rund 500.000 Roma und Sinti wurden während des Holocaust ermordet - Opfer einer rassistischen Verfolgungspolitik deutscher Nazis und ihrer faschistischen Verbündeten. Doch dieser Völkermord ist heute weitgehend unbekannt. Roma und Sinti wurden in Vernichtungslagern getötet und fielen in Zwangsarbeits- und Konzentrationslager Hunger und Krankheiten zum Opfer. Viele wurden deportiert und als Zwangsarbeiter ausgebeutet, auf Bauernhöfen, auf Baustellen und in der Industrie. Die Überlebenden wurden jahrzehntelang nicht als Opfer nationalsozialistischer Verfolgung anerkannt und erhielten nur geringe oder überhaupt keine Entschädigungszahlungen für ihren verlorenen Besitz. Die Homepage bietet grundlegende Informationen für Schüler und Lehrer über den Völkermord an den europäischen Sinti und Roma.
„Internationaler Romatag“ - InternacijonaliRomengero Di - 20 Jahre Anerkennung - Perspektive 2020
2013 jährt sich zum 20. Mal die Anerkennung der Roma als Volksgruppe. Dazu gibt es in Oberwart am 6. April 2013 eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der Volksgruppe und politischen MandatarInnen von damals und heute. - link
Roma-Tag 2013 im Parlament: - link
Informationen zu Roma und Sinti auf der Homepage: - link
Homepage/Unterrichtsmaterial: Das Schicksal der europäischen Roma und Sinti während des Holocaust wird derzeit überarbeitet!
Überblick bietet das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma : -link
Die "Europäischen Geschichtswerkstatt" ist der Frage nachgegangen, was der PORAJMOS für die Bevölkerung in Ungarn, Tschechien und Polen heute bedeutet: - link
Der Sinto Reinhard Florian hat verschiedene KZs überlebt, u.a. Mauthausen: - link
Das Heft "Polis aktuell 2010/5 (Aktualisierte Auflage 2012): Soziale Ausgrenzung Fokus: Roma in Österreich" befasst sich mit der Geschichte der Roma, ihrer aktuellen Lebenssituation, mit Kultur und Sprache der Roma, mit der Folklorisierung und den Stereotypen.
Der Mittelteil des Heftes bietet allgemeine Hinweise zum Thema soziale Ausgrenzung: Organisationen, Unterrichtsmaterialien, Zahlen und Fakten etc. - link
aus dem Inhalt:
- Geschichte der Roma
- Aktuelle Lebenssituation
- Kultur und Sprache
- Folklorisierung und Stereotypen
- Didaktische Hinweise, Literatur- und Linktipps: - download
Handreichungen von Oliver Seifert (Zur Geschichte der Roma und Sinti im "Gau Tirol-Vorarlberg): - link
Das vom Nationalfonds der Republik Österreich geförderte Projekt „Namentliche Erfassung der Holocaust-Opfer der Roma" ist weitgehend abgeschlossen. Ziel des Projekts war es, Klarheit über das Schicksal der Roma in der NS-Zeit zu bekommen. Von den 11.000 österreichischen Roma wurden über 9.000 ermordet. Von den meisten gab es keinerlei Spuren. Doch den Historikerinnen rund um Projektleiter Gerhard Baumgartner ist es gelungen, die Namen der deportierten und ermordeten Roma festzustellen. - link

