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Internationaler Tag der Roma am 8. April - Erinnerung an den PORAJMOS, an das "Verschlingen"

Am 8. April feiern die Roma der ganzen Welt ihren internationalen Tag.

Am 8. April gedenken die Roma des Treffens in London, bei dem im Jahre 1971 die Flagge der Roma-Gemeinschaft und die Nationalhymne eingeführt wurden.

Es ist dies auch ein Tag, an dem an den "PORAJMOS" ( = "das Verschlingen) gedacht werden sollte.

Lernmaterial: Das Schicksal der europäischen Roma und Sinti während des Holocaust

- link

Rund 500.000 Roma und Sinti wurden während des Holocaust ermordet - Opfer einer rassistischen Verfolgungspolitik deutscher Nazis und ihrer faschistischen Verbündeten. Doch dieser Völkermord ist heute weitgehend unbekannt. Roma und Sinti wurden in Vernichtungslagern getötet und fielen in Zwangsarbeits- und Konzentrationslager Hunger und Krankheiten zum Opfer. Viele wurden deportiert und als Zwangsarbeiter ausgebeutet, auf Bauernhöfen, auf Baustellen und in der Industrie. Die Überlebenden wurden jahrzehntelang nicht als Opfer nationalsozialistischer Verfolgung anerkannt und erhielten nur geringe oder überhaupt keine Entschädigungszahlungen für ihren verlorenen Besitz. Die Homepage bietet grundlegende Informationen für Schüler und Lehrer über den Völkermord an den europäischen Sinti und Roma.

Weitere Informationen zu Roma und Sinti auf der Homepage: - link

Veranstaltungen im Burgenland:

  • "Atsinganos - Die unberührbaren Zigeuner aus Oberwart". Lesung mit Stefan Horvath, 3. April, 19 Uhr, Ort: Eisenstadt - Buchhandlung Nentwich - link

und 10. April , 19 Uhr, Oberpullendorf - Buchwelten - link

  • Am 5. April Tagung "Die Darstellung der Roma in Museen und Ausstellungen" in Oberwart, OHO/ Lisztgasse 1, 14-18 Uhr - link

 

Überblick bietet das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma : -link

Die "Europäischen Geschichtswerkstatt" ist der Frage nachgegangen, was der PORAJMOS für die Bevölkerung in Ungarn, Tschechien und Polen heute bedeutet: - link

Der Sinto Reinhard Florian hat verschiedene KZs  überlebt, u.a. Mauthausen:  - link

Das Heft "Polis aktuell 2010/5 (Aktualisierte Auflage 2012): Soziale Ausgrenzung Fokus: Roma in Österreich" befasst sich mit der Geschichte der Roma, ihrer aktuellen Lebenssituation, mit Kultur und Sprache der Roma, mit der Folklorisierung und den Stereotypen.

Der Mittelteil des Heftes bietet allgemeine Hinweise zum Thema soziale Ausgrenzung: Organisationen, Unterrichtsmaterialien, Zahlen und Fakten etc. : - download

Handreichungen von Oliver Seifert (Zur Geschichte der Roma und Sinti im "Gau Tirol-Vorarlberg): - link

Das vom Nationalfonds der Republik Österreich geförderte Projekt „Namentliche Erfassung der Holocaust-Opfer der Roma" ist weitgehend abgeschlossen. Ziel des Projekts war es, Klarheit über das Schicksal der Roma in der NS-Zeit zu bekommen. Von den 11.000 österreichischen Roma wurden über 9.000 ermordet. Von den meisten gab es keinerlei Spuren. Doch den Historikerinnen rund um Projektleiter Gerhard Baumgartner ist es gelungen, die Namen der deportierten und ermordeten Roma festzustellen. - link

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