Gaismair-Jahrbuch 2022. Dekokratie

Auch dieses Jahr versammelt das Jahrbuch Beiträge zum Nationalsozialismus.

Die Beiträge zum Nationalsozialismus im Gaismair-Jahrbuch 2022 behandeln

die Deportation libyscher Jüdinnen und Juden ins Arbeitserziehungslager Innsbruck,

die antifaschistische Ausstellung „Niemals vergessen!“ in Innsbruck im August 1947,

die Geschichte der Anton-Graf-Hütte der Naturfreunde Wörgl und

ein performatives Denkmal.

Das Gaismair-Jahrbuch 2022 analysiert Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, speziell am Arbeitsmarkt. Es widmet sich den Fragen von sozialer Klasse, Spaltung und Solidarität, der Lage der 24-Stunden-BetreuerInnen, der Asylpolitik und Abschiebepraxis, der Forderung nach Laizität und einer Bilanz der Regierungsjahre der Grünen in Tirol.

Ein Schwerpunkt thematisiert das Recht auf Schwangerschaftsabbruch und stellt die Entwicklungen in Österreich und Polen gegenüber. Ein anderer ist den Jenischen gewidmet, bietet regionale und historische Einblicke und präsentiert Gedichte von Mariella Mehr und Simone Schönett. Libysche Jüdinnen und Juden im Lager Reichenau, eine antifaschistische Ausstellung in Innsbruck, die Geschichte der Anton-Graf-Hütte und ein performatives Denkmal sind Beiträge zur NS-Zeit und ihrer Erinnerungskultur. In zwei literarischen Porträts schreibt Christoph W. Bauer gegen das Vergessen an. Nachrufe auf Waltraud Kreidl und Werner Waitz schließen das Buch.

Die Schwerpunkte des Gaismair-Jahrbuches 2022:

  •  SOZIALE KLASSE, SPALTUNG, SOLIDARITÄT
  • KRISE AM ARBEITSMARKT / KOMMENTARE ZUR LAGE
  • SCHWANGERSCHAFTSABBRUCH IN ÖSTERREICH UND POLEN
  • VOM JENISCHEN – REGIONALE UND HISTORISCHE EINBLICKE
  • GESCHICHTE UND ERINNERUNG / VISUELLE KUNST / LITERATUR
  • NACHRUFE

Erstellt am 2021-11-10T14:23:14+01:00, zuletzt geändert 2021-11-16T12:19:14+01:00