Der Krieg in Gaza und der Zwang sich zu positionieren. Völkerrechtliche Perspektiven und Auswirkungen auf die Gesellschaft in Deutschland und Österreich

Vortrag und Gespräch, eine Veranstaltung in Kooperation mit der Deutschen Botschaft
What Personen Fortbildungsangebote zum Krieg in Nahost
Wann

10.09.2025 von 18:30 bis 20:00 (Europe/Vienna / UTC200)

Bundesland

Wien

Wo

Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien

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Israel oder Palästina? Ist der 7. Oktober 2023 ein Beginn des Konflikts? Handelt es sich um einen Genozid – und wer wäre dafür verantwortlich? Diese Fragen spalten nicht nur Deutschland und Österreich, sondern weite Teile Europas. Oft scheint die Fragestellung selbst schon die Antwort und damit die Zugehörigkeit zu einer Seite vorzugeben. Für Mehrdeutigkeiten, differenzierte Sichtweisen oder alternative Perspektiven bleibt im politischen Diskurs und im Druck, Position zu beziehen, kaum Raum.

Welche anderen Zugänge es gibt, zeigt der Journalist und Jurist Ronen Steinke. Anhand des Völkerrechts, das eigene Schwerpunkte setzt und zu genauerem Hinsehen zwingt, beleuchtet er den Konflikt in seinem Vortrag mit anschließendem Gespräch.

Steinke ist promovierter Jurist und Lehrbeauftragter an der Goethe-Universität Frankfurt. Hauptberuflich arbeitet er als Leitender Redakteur im Politikressort der Süddeutschen Zeitung. Für seine Arbeit wurde er u. a. mit dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus und dem Wächterpreis der deutschen Tagespresse ausgezeichnet. Seine jüngste Veröffentlichung „Jura not alone. 12 Ermutigungen, die Welt mit den Mitteln des Rechts zu verändern“ erschien 2024 im Campus Verlag.

Weitere Infos und Anmeldung hier.