Zeitzeuginnen- und Zeitzeugen-Seminar 2026 – Der lange Weg der Anerkennung von NS-Opfern

Am 8. und 9. März 2026 findet das Zeitzeuginnen- und Zeitzeugenseminar in Wien statt, die österreichweit größte Fortbildung für Lehrpersonen zu den Themen Zeitzeugenarbeit und Lernen aus und mit Lebensgeschichten.
Wann

08.03.2026 13:00 bis 09.03.2026 16:00 (Europe/Vienna / UTC100)

Bundesland

Wien, Österreich

Wo

Kardinal-König-Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien

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Über das Zeitzeuginnen- und Zeitzeugen-Programm fördert das Bundesministerium für Bildung bereits seit den 1970er Jahren Gespräche von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen unterschiedlicher NS-Opfergruppen an Schulen. Es wird vom OeAD - Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung - im Programm ERINNERN:AT umgesetzt. Fester Bestandteil ist das jährlich stattfindende Zeitzeuginnen- und Zeitzeugen-Seminar. Während der Fortbildung bereiten sich Lehrkräfte fachlich, reflexiv und praktisch auf die Vor- und Nachbereitung von ZeitzeugInnengesprächen im eigenen Unterricht vor und kommen mit Überlebenden der NS-Diktatur ins Gespräch.

Auch der Jahresschwerpunkt von ERINNERN:AT findet sich in den Inhalten des Seminars (in den Vorträgen, Workshops und beteiligten AkteurInnen) wieder: Anlässlich des 50. Jahrestages des Beschlusses des Volksgruppengesetzes und mit dem Ziel, das Wissen über Minderheiten und deren Rechte insbesondere bei Schülerinnen und Schülern zu steigern, setzt ERINNERN:AT 2026 seinen Jahresschwerpunkt auf nationale Minderheiten in Österreich und nimmt dabei speziell die Geschichte und Gegenwart der Kärntner Sloweninnen und Slowenen/Koroški Slovenci in den Blick. Aus politischen Gründen wurde ihre Geschichte an Schulen lange nicht gelehrt, wie auch ihre Verfolgung während der NS-Zeit die längste Zeit beschwiegen und nicht aufgearbeitet wurde.

Zu Programm und Anmeldung